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„Lachnummer“ : Magaths Abrechnung mit dem Hamburger SV

  • Aktualisiert am

Der ehemalige HSV-Trainer Felix Magath. Bild: AP

Der ehemalige HSV-Trainer äußert sich sehr kritisch zur aktuellen Situation bei seinem früheren Klub. Hamburg sei als Verein zur Lachnummer verkommen, über den sich ganz Fußball-Deutschland lustig mache.

          Felix Magath geht hart mit dem abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligaklub Hamburger SV ins Gericht. „Was mittlerweile unter der Bezeichnung „HSVer“ für den Verein tätig ist, da würde ich diese Bezeichnung nicht verwenden“, sagte Magath am Sonntag dem NDR Sportclub und dem Radiosender NDR 90,3. Sein alter Freund Hermann Rieger, der 2014 verstorbene Kultmasseur der Hanseaten, würde sich „im Grab umdrehen“ fügte Magath hinzu.

          1983 hatte Magath den HSV mit seinem Treffer zum 1:0 im Finale des Europapokals der Landesmeister über Juventus Turin zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte geführt. Danach war der heute 64-Jährige unter anderem als Manager sowie als Assistenz- und Cheftrainer für den Bundesliga-Dino aktiv. Zuletzt betreute er den Klub Shandong Luneng in der chinesischen Liga.

          Auch den aktuellen Trainer Christian Titz ließ Magath in seiner Kritik nicht aus: „Ich kann die Qualität seiner Arbeit nicht wirklich beurteilen. Aber was ich bisher gehört habe, ist es auch wieder so, dass Herr Titz vom HSV lebt und nicht der HSV vom Herrn Titz.“

          Hoffnung auf eine Rettung hat die Vereinsikone nicht mehr. Schlimmer noch, der HSV sei zur Lachnummer verkommen: „Fußball-Deutschland hat seine Späße in den letzten Jahren nur noch mit und über den HSV gemacht. Aber richtig ernst genommen wurde er nie.“ Zur finanziellen Abhängigkeit des HSV von Mäzen Klaus-Michael Kühne sagte Magath: „Ich bin über die Finanzen des HSV nicht informiert. Aber man konnte in den letzten Jahren den Eindruck gewinnen, dass ohne das Geld von Herrn Kühne der HSV schon gar nicht mehr in der Bundesliga spielen würde.“

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