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Borussia Dortmund : Favre und sein Wunschzettel für die Bayern-Jagd

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Neuer Anlauf zur Meisterschaft: BVB-Trainer Lucien Favre Bild: EPA

Meister wurde Borussia Dortmund auch in dieser Saison nicht. Dennoch wird sich das Gesicht der Mannschaft in diesem Sommer wohl kaum ändern. Einige Wünsche hat Trainer Lucien Favre allerdings schon.

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          Die Wunschliste von Lucien Favre ist nicht lang. Ein Backup für Sturmjuwel Erling Haaland, ein schneller Flügelspieler sowie ein Verbleib von Jadon Sancho und Achraf Hakimi – mehr braucht der Trainer von Borussia Dortmund für die Jagd auf Serienmeister Bayern München in der neuen Saison nicht. Doch falls Jungstar Sancho doch in seine englische Heimat zurückkehren sollte, müsste auch der BVB seine Planungen noch einmal überdenken.

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          „Im Moment gehen wir davon aus, dass Jadon in der kommenden Saison bei Borussia Dortmund spielt“, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. Damit sich das ändert, müssten Manchester United, der FC Chelsea oder ein anderer Klub von der Insel tief in die Tasche greifen. Bei rund 120 Millionen Euro würden die Dortmunder wohl schwach werden.

          Bei Hakimi hat der BVB das Heft des Handelns hingegen nicht in der eigenen Hand. Sein Leihvertrag endet, nun müssen die Verantwortlichen des spanischen Rekordmeisters Real Madrid entscheiden, ob sie den marokkanischen Nationalspieler behalten oder noch ein weiteres Jahr ausleihen. „Wir hoffen, dass sie bleiben“, sagte Favre über Sancho und Hakimi.

          Insgesamt kann der BVB aber gelassen auf den Transfermarkt blicken, die Schwarz-Gelben sind trotz der Corona-Krise gut aufgestellt. Haaland und Nationalspieler Emre Can kamen schon im Winter. Die abermalige Champions-League-Qualifikation stand schon vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 an diesem Mittwoch (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) fest. Damit besitzt der BVB Spielraum, um noch einmal für Verstärkungen in schwierigen Zeiten zu sorgen.

          Sportdirektor Michael Zorc dämpft allerdings die Erwartungen. Die rein wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise seien „auf den BVB, die Bundesliga, auf jeden Verein in Europa immens“, so Zorc: „Es wird kein Boom-Jahr geben. Wir halten uns zurück, was die Ausgabensituation angeht. Wir schauen, wo man Kosten reduzieren kann. Das ist das Gebot der Stunde.“

          Da passt es hervorragend, dass das nächste Riesentalent bereits da ist. Der erst 17 Jahre alte Giovanni Reyna begeisterte mit seinen ersten Auftritten nicht nur seinen Coach. „Er kann fast alles machen. Was er hat, ist schon fantastisch“, sagte Favre. Der 62-Jährige ist sich bewusst, dass auch „Spieler gehen werden“. Reyna gehört ganz sicher nicht dazu.

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