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Werder Bremen : Liebling Kohfeldt und sein neues Team

  • -Aktualisiert am

Er muss sich nicht an den Kopf greifen: Florian Kohfeldt hat Werder auf Kurs gebracht. Bild: dpa

Die Bremer möchten ihre Entwicklung weiter vorantreiben Richtung Europa. Mit Trainer Florian Kohfeldt, der exemplarisch für das grün-weiße Denken steht. Aber es gibt noch Handlungsbedarf.

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          Wer sich in den vergangenen Monaten in der Geschäftsstelle von Werder Bremen am Osterdeich umgehört hat und Fragen zu Florian Kohfeldt stellte, schaute in zufriedene bis beseelte Gesichter. Ob eher nüchtern veranlagte Charaktere wie Klaus Filbry, der mitteilsame Hubertus Hess-Grunewald oder Frank Baumann, der sich gern verschmitzt äußert: Ihnen fielen nur warme Worte ein. Und Thomas Schaaf, der Trainer-Übervater an der Weser, ist sowieso im Rahmen seiner Möglichkeiten begeistert. „Florian steht exemplarisch für unsere Entwicklung“, sagt Klubchef Filbry und meint: dafür, wo der SV Werder Bremen wieder hinwill. Nicht, wo er jetzt steht. Im Mittelfeld der vergangenen Abschlusstabelle nämlich, fernab der Ränge, die europäische Fußball-Reisen garantieren.

          Es ist klar, warum die Werder-Verantwortlichen so froh sind, diesen 36 Jahre alten Fußball-Lehrer zu haben: Immer, wenn hier starke Gespanne aus Trainer und Manager wirkten, konnte der norddeutsche Vorzeigeklub wesentlich mehr erreichen, als die Kassenlage normalerweise zulässt. Rehhagel/Lemke, Schaaf/Allofs; über beide Epochen ist viel geschrieben worden, bis heute gelten sie als Blaupause für den Erfolg an der Weser. Inzwischen wird gern die Geschichte erzählt, wie überzeugt Baumann schon im Wintertrainingslager 2017/18 vom damals neuen „Abstiegsverhinderer“ Kohfeldt war. Er beruhigte interne Zweifler, die nach Alexander Nouri nicht schon wieder eine „interne Lösung“ wollten.

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