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Bayern München : Lewandowski da, Mandžukic weg

„Bayern ist der Maßstab“: Robert Lewandowski in München Bild: dpa

Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski will beim FC Bayern zu einem Fußballspieler der Extraklasse reifen. Ein Konkurrent ist weg: Mario Mandžukic flieht zu Atlético Madrid.

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          Kommen und Gehen beim FC Bayern: Der Rekordmeister hat am Mittwoch mit einer kleinen Trainingsgruppe die Saisonvorbereitung aufgenommen und dabei mit Robert Lewandowski (von Borussia Dortmund) und dem bisherigen Frankfurter Sebastian Rode zwei der bislang drei Neuzugänge in diesem Sommer präsentiert. An diesem Donnerstag wird dann noch Juan Bernat (vom FC Valencia) an der Säbener Straße erwartet, während die WM-Teilnehmer erst gegen Ende gegen des Monats eintreffen.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Trennen werden sich dagegen wie erwartet die Wege von Mario Mandžukic und den Münchnern. Den Kroaten, der unter Trainer Pep Guardiola nicht wie erhofft zum Zug kam und seiner Unzufriedenheit intern bei jeder Gelegenheit freien Lauf ließ, zieht es zu Atlético Madrid. Mit dem spanischen Meister sowie dem Stürmer herrsche schon eine „mündliche Übereinkunft“, teilte Matthias Sammer mit.

          Der Bayern-Sportdirektor machte dabei nicht den Eindruck, als löse der bevorstehende Wechsel bei ihm größeren Trennungsschmerz aus. Zum einen kassiert der Klub eine Ablöse von rund zwanzig Millionen Euro für den als äußerst egoistisch geltenden Profi, der vor zwei Jahren für die Hälfte der Summe aus Wolfsburg gekommen war.

          Außerdem steht den Münchnern mit dem aktuellen Bundesliga-Torschützenkönig Lewandowski künftig ein Angreifer zur Verfügung, der mehr als ein adäquater Ersatz zu sein scheint. Von Mandžukic übernahm Lewandowski die Rückennummer 9, die vor ihm bei den Bayern schon Giovane Elber oder Luca Toni getragen haben.

          Volle Batterie, viel Lob

          „Hier haben so viele Superspieler gespielt, das ist ein tolles Gefühl“, sagte der 25-Jährige am Mittwoch schwärmerisch, „ich fühle mich sehr gut. Ich hatte einen schönen Urlaub, meine Batterien sind wieder voll.“ In München wolle er zu einem „Fußballer der Extraklasse“ reifen: „Ich wusste, dass Bayern der Maßstab ist, wo ich ein noch besserer Spieler sein kann.“

          Sammer lobte ihn auf Anhieb in höchsten Tönen. Er beschrieb den polnischen Nationalspieler als „Spieler, der mit allen Facetten ausgestattet ist, die ein Fußballer haben muss“. Die Bayern versprechen sich viel von ihm: „Er hat in Dortmund Außergewöhnliches geleistet, obwohl der Wechsel schon feststand. Das ist das Holz, woraus Champions geschnitzt sind.“

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