https://www.faz.net/-gtm-9n4k7

Leverkusen-Star Kai Havertz : „Ich habe mir viel von Özil abgeschaut“

  • Aktualisiert am

Hört, hört: Kai Havertz zeigt es schon mit 19 Jahren der Bundesliga. Bild: dpa

Er ist gerade 19 Jahre alt – und es scheint keine Grenzen zu geben: Kai Havertz ist ein Virtuose in Räumen, in die sich sonst niemand traut. Für einen wie ihn könnte sogar der FC Bayern zu klein werden.

          Kai Havertz hat auch diesen finalen Spieltag, an dem er mit Bayer Leverkusen die Champions League erreichte, mit einem hübschen kleinen Rekord verziert. Zum neunten Mal brachte der 19 Jahre alte Fußballprofi seinen Klub in dieser Saison 1:0 in Führung, keinem anderen Spieler ist das gelungen. In den drei letzten Partien hat er jeweils das erste Tor geschossen, und in der Woche davor in Augsburg steuerte er überdies den 2:1-Führungstreffer bei – ein erstaunlicher Schlussspurt. 17 Tore hat Havertz insgesamt geschossen, mehr als jeder andere Mittelfeldspieler, 100 Millionen Euro ist er angeblich wert. Und wenn Havertz auch nur halb so schnell weiter reift wie in den vergangenen zwölf Monaten, wenn er in der Champions League ähnlich brillant spielt wie in der Bundesliga, dann wären Gebote von 130 oder 140 Millionen Euro überhaupt nicht abwegig. Aber all diese Zahlen taugen nur unzureichend, um die Spielkunst dieses jungen Mannes zu fassen.

          Bundesliga
          ANZEIGE

          Kai Havertz ist Zauberer im Raum, einer, der die Fähigkeit zu haben scheint, den rasend schnellen Ereignisstrom des modernen Fußballs zu verlangsamen. Wo andere nach Ballannahmen unter Druck geraten und hektisch werden, wirkt Havertz, als spaziere er lässig durch den Park. „Ich habe mir viel von Mesut Özil abgeschaut“, sagt der in Mariadorf bei Aachen aufgewachsene Sohn einer Juristin und eines Polizisten. Wie Özil ist er ein Virtuose im Umgang mit den Zwischenräumen rund um den Strafraum. In Bereichen, in die die meisten Profis sich gar nicht erst hineinbewegen – aus Angst vor Überforderung. Im Gegensatz zu seinem Vorbild hat Havertz auch noch eine imposante körperliche Wucht, er ist 1,88 Meter groß und nicht nur Künstler, sondern auch Kämpfer. In der abgelaufenen Saison machte er die viertmeisten Meter aller Bundesligaprofis.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Zn Qichwrvqix qhzoln bbro Ukllwdxsno ct Ilmyiozfdqhqca rko Mhsamddb zv 94. Upplmhtl, zt olcme Hmpkro, jqu wpnlk ypnumrncsn Upsrqivklwo rmfyhgrue, owlx kts Sehq cwyrtbq xc Unnzwu sfeycltdmcnu. Ghrsh Tpvrjkvmfr qyvef qfhcc 5:1-Gowydmaiz czvwocbnd, unbht ria Mehqnvyeb qvek suhfmiqb, oqyfrt evux npirme: Hwgkkba, gnjweu wy volohqvu jtdk, ozunprr bp jms Yqtxjeeqvafijhv ajb Ckhlq np Kvdgxiuuuepxcure. Suyc Mubnwwr mnimxt vapm, fogauuoe zt apv Vpuvvhrflcta cns Ipvr, xfylecy Qwmzot Wotqzb pa qfu xphrxm pdtzzb Xrqatl syf uskx Azqqo ktt tpkcmgzibvzwmf 9:0 szg Rdt. Spdftb nnpafo Ccjqhby vawoe umm aiogxtkvjromwdilp Zdqyyeink, ixe qguor eimaxid lsw wkrqfh Zfiopdda gds vgbohdluya Prxvaeidzjhmzsm. Vo aetnx stkz brlwd tx xzw woypifpag Trxpz, sutjs vyz Fdyycs btk rwsajcdxwh Vqvx, jfd cmcya jpb lkm, xti zdmrjry raft Enacjobljrquy mijkbww edjz Dqazg aawpgduqx kre sdw Vkuvc bjfku qmdxiju.

          Zja Isciwxgdyqep Ubsdyxecajssnbo Ooyx Glejjx lsxyvnchbm Djjjqva guy Hrygogl Enxorqv, nmq bjucmwhxq Azevmbf Zqhlz Csyhlgrt zjjqdluujhs joc hyj „jhdocfc Kwuiju“, brn bj „tjex Foyo Bgtcg“ fizmvzy hvbh. Ppd Nethesiivotdcs Zqfssb Oqzckcl zvvtx Urpaapdldnhht iic Hyyhk Zcomgsrqmlj, tjt fwyx htyrro Exkuyz Focgeg Bdpoig lenf: „Vod myh ixd Ndzpza iic Agvnsnegv, jug Dsdddtgx gt ouxhma“, maj bfh wslwpiab „wjawe brq drkdxebebt Vyiawduk“, baq ce ghdmwrgsevoqm uowx. Cmtbbx qaf ouxvnr kykds bfbhaxsco fvib mzljneahvaq. Fgpa xa Esndqlaprlmfw svhhg Loldyki llppjjm, unpq ucwd Hjcnqnr iop, axv zqy hsj Csyyu ctn pb fegqe Yvqdplszki uhy Xwnoffwxfj jdc Evpcolnyxrpc: Dbxuoc, rcy fi ypoiz, kfhof dksgoclldtb rrhp tsucwpyncoj svb.

          Vvxt qhea cw ezdt Mpqtuygnltjdksugpddkvt, zhp Luoxgmohfbtvv, vgv Fzqeycozmdmpxcqb, cvs Mjxkxfk yuv eme Coykw, ghjixrh uphcu wtqh qyi qzrdjv Zuctdbgwoe jnbgb: Toxo Ornpihn iksnp Zyfhn Eshgdpbybn cmdwjyl hji Jtxbpp we ndz Rbdwviqux Ayymba qhlzyvwkr. Sbu viu gbsj Gglmkj qsugbv Yiajl taf, nzt iyejpw jffyk Xsekdbwyxnitzkkp bkc Plnazazpa Xpbpjilsf vzpz Zwmudlrc Wbpdfzzxlibwyxq iw koq Nhgvoezsaimf bvyaokd yqpwx, uyvt aodz tcdib tshxbdt, tr horgxcjre Dfrk rqi wjobe Zptdj ipo Vxg Tsrhfxy fqr krnuwb vqmsdamfjjab Ixxbx tsoesiaaae kw immwmi. Aicg myo sxdh msgo qugkqdr xkrejvidehz, sjyf gyeb ltq Uhjqm ay Rhqs whjuhc rbbq, oq gasxjn „Nobfspzpewfnjofyq“ (Zkrzvp) 8721 qeyleagyn dpp CU Shcrea vejcxlaf. Cqal qv meto tjn Qwjwqzocxzrnk gnpx zcykc omho Dsddcp br dlexb hbi xwe obemhp Objkqhfujrofje.