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Leverkusen - Bochum 2:0 : Bayer immer besser in Tritt

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Wer springt am höchsten? Der Leverkusener Kießling und Yahia wollen es wissen Bild: ddp

Die Elf von Trainer Skibbe polierte ihre schwache Bilanz gegen den VfL mit Hilfe eines mühsamen Arbeitssiegs auf.

          Bayer Leverkusen hat seine schwache Bilanz gegen den VfL Bochum mit einem Arbeitssieg aufpoliert: Im Westduell setzte sich der Werksklub insgesamt etwas glücklich 2:0 (0:0) durch, wobei Innenverteidiger Karim Haggui in der 62. Minute per Kopfball und Manuel Friedrich (88.) erfolgreich waren.

          Haggui verwertete einen Freistoß von Nationalspieler Bernd Schneider, Friedrich legte in der Schlussphase nach. In den letzten vier Spielzeiten hatten die Bochumer dreimal in der Leverkusener BayArena gewonnen.

          Zum Zeitpunkt des ersten Tores waren die Westfalen nur noch zu Zehnt, denn Außenverteidiger Marc Pfertzel hatte acht Minuten zuvor wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Pfertzel hatte unnötigerweise an der Außenlinie Schneider mit einer groben Attacke zu Fall gebracht.

          Platzverweis für Bochumer Pfertzel

          Vor allem in den ersten 45 Minuten besaßen die Bochumer, nach vier Spieltagen Tabellenzweiter, eindeutig die klareren Chancen. Der Däne Tommy Bechmann besaß innerhalb weniger Sekunden in der siebten Minute gleich zweimal die Chance zum Führungstreffer. Hinzu kam in der 38. Minute eine weitere Möglichkeit, die der Skandinavier ebenfalls vergab.

          Die Leverkusener taten sich über weite Strecken sehr schwer. Gegen den gut gestaffelten VfL war vor allem das Spiel ohne Ball mangelhaft, es konnten kaum einmal Überraschungsmomente gesetzt werden. Bochum unterstrich, weshalb die Mannschaft sich in den ersten Runden so gut aus der Affäre gezogen hatte. Nach dem Platzverweis für Neuzugang Pfertzel übernahm Bayer jedoch klar das Spielgeschehen und schnürte die dezimierten Bochumer in der eigenen Hälfte ein.

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