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Leroy Sané : Der Königstransfer des FC Bayern legt los

  • Aktualisiert am

Erste Schritt beim neuen Verein: Leroy Sané beim Training in München. Bild: dpa

Die schwere Verletzung ist ausgeheilt, der Transfer perfekt: Nun startet Leroy Sané das Training in München. Ein anderer Nationalspieler ist nach langer Pause zurück. Ihre Ziele sind allerdings unterschiedlich.

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          Nach der schweißtreibenden Einheit zog Leroy Sané die Fußballschuhe aus und ließ sich auf den Rasen sinken. Fitnesschef Holger Broich begutachte das rechte Knie des Münchner Königstransfers, der am Dienstag rund eine Stunde gemeinsam mit Niklas Süle am Vereinsgelände schuftete. Während die anderen Stars des Rekordmeisters ihre kurzen Sommerferien genießen, bringen sich die zwei Fußball-Nationalspieler nach ihren Kreuzbandrissen für die Ziele mit dem FC Bayern in Form. Flügelspieler Sané (24) will beim Bundesliga-Saisonstart am 18. September groß auftrumpfen – Süle hat die vorherigen Aufgaben in der Champions League im Blick.

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          Während Sané nach seiner Knieverletzung aus dem August des Vorjahres noch für seinen früheren Klub Manchester City sein Comeback gab, konnte Süle im Pokalendspiel gegen Bayer Leverkusen (4:2) als nicht eingesetzter Reservist bislang nur Pflichtspielluft schnuppern. In der Königsklasse, in der es am 8. August mit dem Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea (Hinspiel 3:0) weiter geht, möchte der Innenverteidiger dann zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss mehr als nur Zuschauer sein.

          „Da ist er, denke ich, nochmal einen Schritt weiter“, sagte Trainer Hansi Flick und freute sich über Süles Sonderschichten. „Er wollte auch selbst trainieren, das finde ich gut. Er hat einiges nachzuholen.“ Der 55 Jahre alte Trainer hat allerdings keine Notwendigkeit, an seiner erfolgreichen Innenverteidigung etwas zu ändern. Jérôme Boateng überzeugte unter Flick konstant. David Alaba, an dem Spekulationen zufolge Sanés ehemaligen Klub Manchester City interessiert sein soll, ist als Abwehrchef ohnehin fest eingeplant.

          Die Bilder von den Läufen mit vielen Richtungswechseln von Sané und Süle dürften auch Joachim Löw freuen. Für das happige Länderspielprogramm im Herbst mit acht Partien in zweieinhalb Monaten würde der Bundestrainer gerne wieder auf die zwei Stützen zurückgreifen. Erstmal sollen die beiden so lange verletzten Nationalspieler aber beim FC Bayern wieder regelmäßig spielen.

          Wenn alles gut läuft, könnte Löw Süle beim Finalturnier vom 12. bis 23. August in Lissabon auf dem Rasen sehen. Der vor anderthalb Wochen für geschätzte rund 50 Millionen Euro von Manchester City verpflichtete Sané darf da noch nicht mitwirken. Daher werden sich auch die Wege von Süle und Sané für diese Zeit wieder trennen. „Wenn wir uns auf die Champions League vorbereiten, wird es schon so sein, dass es einen Champions-League-Kader gibt“, sagte Flick. Ein Teil der Mannschaft wird dann in Portugal weilen, einer in München.

          Erst einmal geht es in der kommenden Woche nach 13 Tagen Urlaub mit einem Corona-Test und Cyber-Training für seine Stars los. Die Neuzugänge Sané, Tanguy Nianzou (Paris Saint-Germain) und Alexander Nübel (FC Schalke) sollen integriert werden. Sané trifft dann außer auf Süle auch auf andere DFB-Kollegen. „Ich freue mich auf alle“, kündigte der gebürtige Essener vor dem ersten Kennenlernen mit der neuen Mannschaft an. „Alle sind sehr, sehr hungrig. Ich kann es kaum abwarten, mit der Mannschaft zu trainieren.“

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