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Kölns Manager Michael Meier im Gespräch : „Lukas ist ein nationaler Liebling“

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Michael Meier verspricht sich von dem Podolski-Transfer „eine unglaubliche sportliche Bereicherung” für den 1. FC Köln Bild: dpa

Michael Meier ist mit der Rückholaktion von Lukas Podolski ein Transfer-Coup gelungen. Im Interview spricht Kölns Manager über die Gründe für den Wechsel, die Rolle des Wohlfühl-Faktors und die Erwartungen, die sich mit Podolski verbinden.

          Michael Meier ist als Manager des 1. FC Köln mit der Rückholaktion von Nationalstürmer Lukas Podolski ein Transfer-Coup gelungen. Nach dem perfekten Wechsel des Angreifers vom FC Bayern München zur nächsten Saison zurück zum 1. FC Köln spricht Meier im Interview über die Gründe für den Wechsel und die Erwartungen, die sich mit Podolski verbinden.

          Sind es schwierige Verhandlungen mit dem FC Bayern gewesen?

          Was heißt schwierig? Wir sind froh, für alle Parteien eine Lösung gefunden zu haben, die der Situation gerecht wird.

          Im Kölner Umfeld ist Lukas Podolski zum Nationalspieler gereift - jetzt kehrt er zurück

          Spielte beim „Kölner Jung“ Lukas Podolski der Wohlfühl-Faktor für seine Rückkehr eine große Rolle?

          Das ist nicht die entscheidende Größe, darauf kann man es nicht reduzieren. Wir wollen ihm wieder Raum geben, dass er spielen kann. Denn er ist jemand, der absolut gerne Fußball spielt. Deshalb ist er national so beliebt. Im Kölner Umfeld ist er zwar zum Nationalspieler gereift. Wir wollen aber nicht nur, dass er seinen Ruf als Nationalspieler verbessert, sondern wir versprechen uns auch eine unglaubliche sportliche Bereicherung für uns.

          Wird um Podolski eine neue Mannschaft aufgebaut, die den 1. FC Köln weiter voranbringt?

          Es ist die richtige Maßnahme, dass wir ihn holen. Er soll nicht die einzige Verpflichtung bleiben.

          Der 1. FC Köln soll rund zehn Millionen Euro für Podolski zahlen. Ist dieser teuerste Transfer in der Klubgeschichte auch ein Risiko?

          Ich werde diese Zahl natürlich nicht bestätigen. Der FC Bayern gibt uns aber durch ein Freundschaftsspiel auch noch die Möglichkeit der Refinanzierung. Lukas ist ein nationaler Liebling, mit dem wir einiges auf die Beine stellen wollen. Das Risiko bei einem Spieler, den man nicht so gut kennt, ist größer.

          Stimmen Sie in den Chor derjenigen ein, die sagen, Podolski ist beim FC Bayern gescheitert?

          Die Leute, die das sagen, vertreten ernstzunehmende Meinungen. Sportlich kann man das so sehen. Doch dass Lukas es in München ausgehalten hat, nur wenig zu spielen, dass er dieses Dasein überstanden hat, zeigt, dass er nicht aufgegeben und seine Einstellung nicht geändert hat.

          Werden die sportlichen Erwartungen in Köln mit der Podolski-Rückkehr nun immens steigen, und wird der Karneval ein ganzjähriges Ereignis?

          Für Kölner Verhältnisse sind die Erwartungen bisher zurückhaltend gewesen. Das Publikum erwartet von uns nicht, dass wir den Uefa-Cup holen und deutscher Meister in Serie werden. Schließlich haben wir in Petit auch schon einen großen Spieler für diese Saison verpflichtet. Wenn der Karneval aber motivierend wirken kann, hätte ich nichts dagegen.“

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