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2:1 in Leverkusen : Köln gibt Derbysieg aus der Hand

  • -Aktualisiert am

Die nächste Niederlage für Peter Stöger. Bild: dpa

Anders als im DFB-Pokal wird der 1. FC Köln in der Bundesliga weiterhin von Niederlagen verfolgt. Nur knapp verlieren die Kölner gegen Leverkusen. Und das, obwohl sie zuerst in Führung gingen.

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          Julian Brandt ist nicht als Fußballprofi bekannt, der es mit verbalen Attacken übertreibt. Vor dem Derby gegen den rheinischen Rivalen aus Köln aber hatte der Nationalspieler sich als Provokateur hervorgetan. „Es klingt hart, aber wenn Köln schon am Boden liegt, müssen wir weiter drauf treten“, sagte Brandt vor dem ohnehin brisanten Nachbarschaftsstreit.

          Die Kölner reagierten gelassen auf diesen verunglückten Derby-Prolog und wirkten dabei souveräner als bei ihren ersten neun Auftritten in der Bundesliga. „Das große Derby ist für uns eh gegen Gladbach“, entgegnete Torhüter Timo Horn. „Wir sehen das gelassen und liegen sicher nicht am Boden.“ Aber sie bleiben am Boden der Tabelle.

          Leverkusen jubelt nach dem 1:1-Treffer. Bilderstrecke

          Nach dem 1:2 in Leverkusen ist der 1. FC Köln weiter ohne Sieg und belegt den letzten Platz in der Bundesliga. Der FC ging zwar in Führung, doch Sehrou Guirassys Führungstor (23. Minute) reichte nicht, um die Leverkusener in Schach zu halten, die sich steigerten und dank der Treffer von Leon Bailey (54.) und Sven Bender (74.) das Spiel noch wendeten.

          Die Kölner starteten selbstbewusst. Und das schlug sich Mitte der ersten Hälfte auch im Ergebnis nieder: Ein weiter Einwurf von Sörensen landete bei Guirassy; der Franzose setzte sich, zunächst mit dem Rücken zum Tor, am Fünfmeterraum gegen Jonathan Tah durch und erzielte seinen ersten Bundesligatreffer. Leverkusen fiel es schwer, die zweikampfstarken Kölner in der Abwehr bloßzustellen.

          Bundesliga

          Die einzige große Chance zum Ausgleich im ersten Durchgang vergab Kai Havertz, dessen Schuss von Heintz noch abgelenkt wurde (32). Auf der anderen Seite verpasste Simon Zoller bei einem Schuss von der Strafraumgrenze die Chance, den Kölner Vorsprung auszubauen (45.). Bei Leverkusen ruhten die Hoffnungen nach einer schwachen ersten Hälfte auf dem Blick zurück nach Gladbach.

          Zuletzt hatte Bayer im Borussia-Park mit fünf Toren in der zweiten Halbzeit einen Pausenrückstand noch eindrucksvoll vergessen gemacht. Und auch diesmal drehten die Leverkusener die Partie noch. Bailey, nach Steilpass von Volland, und dann Bender mit einem Seitfallzieher änderten die Richtung des Spiels. Kurz vor Schluss traf auch noch Kevin Volland, aber das Tor wurde mittels Videobeweis für ungültig erklärt. Köln hatte wieder einmal gut mitspielt, aber nichts erreicht.

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