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Zweite Bundesliga : Köln deklassiert Fürth – und macht den Aufstieg perfekt

  • -Aktualisiert am

Feiern mit den Fans: Torhüter Timo Horn bejubelt gemeinsam mit den Köln-Anhängern den Aufstieg in die Bundesliga. Bild: dpa

Ein Jahr nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gelingt dem 1. FC Köln mit einem Kantersieg bei Greuther Fürth der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga. Ein Spieler sticht bei der Gala besonders heraus.

          Was schon vor Spielbeginn angesichts von sechs Punkten Vorsprung auf den Zweitligadritten Union Berlin so gut wie sicher war, ist seit Montagabend unumstößlich besiegelt: Der 1. FC Köln ist ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte hat sich der nun auch als Zweitligameister feststehende FC in der höchsten Spielklasse zurückgemeldet.

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          Der 4:0-Sieg des Tabellenersten am drittletzten Spieltag durch drei Treffer des kolumbianischen Stürmers Cordoba (8./41./65. Minute) und ein Eigentor von Steininger (20.) bei der Spielvereinigung Greuther Fürth war ein Kinderspiel für die Rheinländer und eine gelungene Premiere für Trainer André Pawlak, der den vor einer Woche entlassenen Markus Anfang beerbte. Der bisherige Coach der in der Regionalliga West spielenden Kölner U23 gab seiner Mannschaft zum Vergnügen der mitgereisten 2000 Fans auf Anhieb die zuletzt ein wenig verkümmerte Leichtigkeit und Freude am Fußball zurück – allerdings gegen einen ohnmächtigen Gegner.

          Da die Kölner ihre Aufstiegspflicht trotz dreier Minikrisen im Verlauf der Saison frühzeitig erfüllt haben, kann Sportgeschäftsführer Armin Veh ab sofort die kommende Saison konkret planen. Auch wenn die Kölner mit dem am Montag spät eingewechselten Zweitligaschützenkönig Terodde (28 Treffer), Cordoba (20) und dem zurückgekehrten Modeste drei bundesligataugliche Angreifer haben und in Nationalspieler Hector, Torwart Horn und Spielmacher Drexler weitere Stützen muss der für die zweite Liga überqualifizierte Kader aufgefrischt werden, um erstligatauglich zu sein. Einen sechsten Abstieg nämlich will der beliebte Traditionsklub möglichst nicht mehr erleben.

          Nach Spielende dankte Trainer Pawlak zunächst einmal seinem Vorgänger: „Markus Anfang und das Trainerteam haben einen großen Anteil an diesem Aufstieg. Ich hab's – wir haben es jetzt über die Ziellinie gebracht“, meinte er. „Sicher bin ich stolz auf die Jungs, Riesen-Glückwunsch und ein großes Kompliment an die Mannschaft.“

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