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Kaiserslauterns Idrissou : Sprache und Körpersprache

  • Aktualisiert am

Männerkörpersprache: Idrissou (Mitte) und Mitspieler Bild: dpa

Seine Körpersprache gefalle ihm nicht, soll Schiedsrichter Stark zu Mohamadou Idrissou gesagt haben. Dessen Antwort könnte ein Nachspiel haben. Der DFB ermittelt.

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          Fußballprofi Mohamadou Idrissou vom Zweitligaklub 1. FC Kaiserslautern muss nach seiner Verbalattacke gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark Konsequenzen fürchten. Der Torjäger hatte den Referee nach der 2:4-Niederlage der Pfälzer bei Energie Cottbus am Montagabend in einem Fernseh-Interview heftig angegriffen. „Er hat zu mir gesagt, deine Körpersprache gefällt mir nicht“, sagte Idrissou dem Sender Sky. „Ich bin nicht schwul. Meine Körpersprache ist eine richtige Männerkörpersprache. Ich werde auch nicht schwul, das ist sein Problem.“

          Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt nun gegen Idrissou. Dies teilte der DFB am Dienstag mit und forderte
          Idrissou zu einer Stellungnahme auf.

          Idrissou hatte in Cottbus bereits in der 9. Minute wegen Meckerns die Gelbe Karte gesehen. „Ich werde provoziert und beleidigt. Aber immer nur werde ich bestraft“, meinte der 33-Jährige. „Ich bin nicht der Einzige, der schlecht über diesen Schiedsrichter spricht. Das passt zu diesem Spiel. Mir ist es egal, aber langsam reicht es“, fügte der Kameruner hinzu.

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