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Zweite Bundesliga : Kaiserslautern erlebt Debakel in Berlin

  • Aktualisiert am

FCK-Torhüter Marius Müller hatte oft das Nachsehen wie hier gegen Sebastian Polter. Bild: dpa

Mit 0:5 geht der 1. FC Kaiserslautern in Berlin unter. Union macht damit einen Schritt aus der Mini-Krise, für den FCK wird die Lage immer dramatischer.

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          Der 1. FC Kaiserslautern stürzt in der zweiten Fußball-Bundesliga ins Bodenlose. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Norbert Meier kam der viermalige deutsche Meister bei Union Berlin mit 0:5 (0:4) unter die Räder. Nach der sechsten Saisonniederlage drohen die Pfälzer bereits nach dem 8. Spieltag das rettende Ufer aus den Augen zu verlieren.

          Die von Interimstrainer Manfred Paula betreuten Gäste waren vom Anpfiff weg heillos unterlegen. Sebastian Polter (6., 25., 77.), Giuliano Modica (11., Eigentor) und Steven Skrzybski (32.) erzielten die Tore in einem höchst einseitigen Spiel vor 20.592 Zuschauern im Stadion an der Alten Försterei - und beendeten den Berliner Negativlauf von fünf Spielen ohne Sieg eindrucksvoll. „Das war eine sensationelle Reaktion“, sagte Union-Trainer Jens Keller bei Sky: „Lautern hat sehr offensiv gespielt, ist uns hoch angelaufen. Wir haben das sehr gut ausgenutzt. Es war aber nur ein kleiner Schritt heute.“

          2. Bundesliga

          Während der Vorjahres-Vierte aus der Hauptstadt den Rückstand auf die Aufstiegsplätze auf vier Zähler verkürzte, liegt der FCK nach dem schlechtesten Saisonstart seiner Zweitliga-Geschichte bereits fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) kommt es auf dem Betzenberg zum Kellerduell des Schlusslichtes mit dem Vorletzten Greuther Fürth.

          Dabei hatten die Pfälzer noch Glück, dass Polter in der 29. Minute mit einem Foulelfmeter am bemitleidenswerten FCK-Torhüter Marius Müller scheiterte, der von seinen Vorderleuten ein ums andere Mal im Stich gelassen wurde.

          Ohne jede Zweikampfstärke und mit reihenweise Fehlern im Aufbauspiel luden die Roten Teufel die Mannschaft Keller förmlich zum Abschluss ein. Union ließ es nach dem Seitenwechsel deutlich ruhiger angehen, ohne die Spielkontrolle herzugeben.

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