https://www.faz.net/-gtm-14y7t

Jens Lehmann : Böser Bube oder lieber Kerl?

  • -Aktualisiert am

Lehmann kehrt beim Spiel gegen Dortmund zurück ins VfB-Tor Bild: dpa

Nach drei Spielen Sperre hütet Jens Lehmann beim Stuttgarter Spiel gegen Dortmund am Sonntag (15.30 Uhr) wieder das Tor. Die Frage lautet nicht nur, ob er seinen Kasten sauber hält, sondern vor allem: Wie gut hat Lehmann sich im Griff?

          1 Min.

          Wie heißt es so schön im Fußball: Manches Spiel wird im Kopf entschieden. Im Fall von Jens Lehmann bekommt diese Feststellung eine ganz besondere Bedeutung. In dieser Saison ist der Torwart-Veteran des Öfteren durch merkwürdige Verhaltensformen auffällig geworden – kein anderer Spieler in der Bundesliga steht so für Überraschungen und Kapriolen.

          Weil er eine Sperre aus dem vergangenen Jahr von drei Spielen erst einmal absitzen musste (wegen eines Fehltritts gegen den Mainzer Bancé), beginnt das neue Fußballjahr für den Stuttgarter verspätet – an diesem Sonntag gegen Dortmund (15.30 Uhr / FAZ.NET-Bundesliga-Liveticker).

          Wie gut hat Lehmann sich im Griff?

          Und viele werden gespannt hinschauen, wenn der  40 Jahre alte Lehmann die Arbeit in seiner 23. und wohl letzten Spielzeit fortsetzen wird. Es stellt sich die Frage: Auf welche Weise gibt sich der Torwart diesmal auf dem Platz – als böser Bube oder lieber Kerl?

          Bei den Ankündigungen aus Dortmund darf man aufhorchen. Neven Subotic, der im Hinspiel mit dem Torwart aneinandergeraten war, sagte der „Bild“-Zeitung: „In Stuttgart musst du hart in die Zweikämpfe gehen. Zur Not auch gegen Lehmann.“

          Einschüchtern lassen wird sich der Haudegen davon nicht. Für seine mentale Kraft ist er bekannt. Doch wie gut hat er sich im Griff? Diese Kopfaufgabe gilt es für ihn zu lösen.

          Topmeldungen

          Farewell: Angela Merkel steigt Anfang Februar 2015 nach einem Arbeitsbesuch in Washington in den Airbus „Theodor Heuss“

          Außenpolitik nach Merkel : Wir dürfen uns nicht verstecken

          Die Zeit des bequemen Provinzialismus ist abgelaufen. Deutschland wird lernen müssen, dass Erwerb und Ausübung von Macht notwendig sind, um eigene Interessen und Werte zu verteidigen.

          Mord an der Tankstelle : Plötzlich bist du Hassfigur

          Idar-Oberstein trauert um Alexander W., Kassiererinnen und Verkäufer im ganzen Land sind verunsichert. Seit Corona erleben sie immer aggressivere Kunden.

          Ärger beim FC Bayern : „Das war keine Glanzleistung“

          Trotz des nächsten Erfolgs in der Fußball-Bundesliga ärgern sich die Münchner über „schlampige“ Momente beim Spiel gegen Greuther Fürth. Auch Trainer Julian Nagelsmann gesteht Fehler ein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.