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1:1 gegen Bremen : Ishak verhindert nächste Nürnberger Pleite

  • Aktualisiert am

Hält die Nürnberger Hoffnungen am leben: Mit seinem späten Treffer zum Ausgleich sichert Mikael Ishak Nürnberg immerhin ein Remis gegen Werder Bremen. Bild: dpa

Seit vierzehn Spielen wartet Nürnberg auf einen Sieg in der Bundesliga. Gegen Bremen können die Franken immerhin erstmals seit Anfang Dezember punkten. Damit gibt der „Club“ die rote Laterne ab.

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          Der 1. FC Nürnberg hat mal wieder gejubelt - zumindest über ein spätes Remis. Joker Mikael Ishak (87. Minute) rettete den Franken nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung beim 1:1 (0:0) am Samstag gegen Werder Bremen den ersten Zähler nach zwei Monaten. „Das war für uns ein ganz ganz wichtiger Punkt“, resümierte Nürnbergs Trainer Michael Köllner nach zuvor sechs Niederlagen nacheinander.

          Dank des ersten Zählers seit dem 1:1 am 3. Dezember bei Bayer Leverkusen konnten die Franken auch den letzten Tabellenplatz verlassen und an Hannover 96 vorbeiziehen. „Wir konnten in der Tabelle einen Platz gut machen und uns mit dem Punkt für die Moral belohnen“, sagte Köllner.

          Dennoch wartet der FCN seit 14 Spielen auf einen Dreier, schöpft aber wieder ein klein wenig Hoffnung im Abstiegskampf. In der nächsten Woche reist der „Club“, der gleich mehrere angeschlagene Spieler zu beklagen hat, zum Kellerduell nach Hannover.

          Bremen „weit weg vom Limit“

          Vor 35.753 Zuschauern hatte Johannes Eggestein (64. Minute) die über die gesamte Spielzeit in der Offensive viel zu blassen Norddeutschen in Führung geschossen. „Den Vorwurf, den wir uns machen lassen müssen ist, dass wir nicht an unserer Leistungsgrenze waren“, klagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt, dessen Team jedoch in Tuchfühlung zu den Europa-League-Plätzen bleibt. „Gemessen an unseren Möglichkeiten waren wir weit weg vom Limit.“

          Erstmals in dieser Saison bot der sonst so experimentierfreudige Nürnberger Coach dieselbe Startelf auf – der einzige Winter-Neuzugang Ivo Ilicevic fehlte erwartungsgemäß. Sein Gegenüber Kohfeldt nahm drei Änderungen vor: Unter anderem ersetzte Nuri Sahin den gelb-gesperrten Philipp Bargfrede. Der türkische Mittelfeldspieler hat noch kein Bundesligaspiel gegen die Franken verloren, bei nun sieben Siegen und vier Remis steht die Bilanz des Glücksbringers.

          Torchancen erlebten die Nürnberger Fans in der ersten Hälfte nicht. Die Franken konnten sich immerhin darüber freuen, dass sie in der Defensive kompakt standen. Im Rückwärtsgang agierten Ondrej Petrak und Kapitän Hanno Behrens als Abfangjäger vor der Abwehr. Eine Ecke in der 25. Minute, ein nach einer Flanke von Tim Leibold über die linke Seite zu spät heraneilender Behrens in der 31. Minute - das waren komprimiert die fränkischen Offensivbemühungen.

          Nürnberg erkämpft Ausgleich

          Während Leibold mit Kopfschmerzen für Kevin Goden in der Kabine blieb, wechselte Kohfeldt gleich zweimal: Joshua Sargent und Johannes Eggestein für Milot Rashica und Martin Harnik sollten in der Bremer Offensive für das dringend nötige Tempo sorgen. Erstmal fehlte aber der Durchblick, nachdem Werder-Fans Pyrotechnik zündeten.

          Die Bremer waren nun wacher. Maximilian Eggestein (59.) testete mit einem Fernschuss endlich mal „Club“-Keeper Christian Mathenia, der nach der darauffolgenden Ecke und einem Zusammenstoß mit Theodor Gebre Selassie vorübergehend benommen auf dem Rasen liegen blieb. Kurz darauf landete ein missglückter Fallrückzieher von Ludwig Augustinsson bei Johannes Eggestein, der aus spitzem Winkel für die aufdrehenden Gäste traf.

          Der „Club“ kämpfte. Einen Schuss von Matheus Pereira ließ Werder-Keeper Jiri Pavlenka nach vorne prallen, Behrens verpasste aus wenigen Metern das schon greifbare 1:1. Wenige Minuten vor dem Abpfiff sorgte Joker Ishak noch für das von den Franken heftig umjubelte Remis.

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