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Leipziger Friseur-Affäre : Sidecut oder Undercut?

Frisuren-Contest gewonnen, Spiel verloren: Leipzigs Nordi Mukiele kämpft mit Eintracht Frankfurts Sebastian Rode (links) und Filip Kostic um den Ball. Bild: Reuters

Die Spieler von RB Leipzig lassen sich im Team-Hotel die Haare von einem eigens eingeflogenen Starfriseur stutzen. Ralf Rangnick stehen selbige deshalb zu Berge. Ist es ein Zeichen von Kopflosigkeit?

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          Leipzig, das ist so etwas wie das Wunderland des deutschen Fußballs. In wohl keinem anderen Klub wird so sehr darauf geachtet, in möglichst allen Bereichen State-of-the-art zu sein, um ja nicht irgendwo ein paar Promillepunkte auf dem Weg zur optimalen Leistung liegenzulassen. Ralf Rangnick hat anlässlich eines Länderspiels in Leipzig im November 2018 persönlich einen Einblick gegeben in diese Welt der Innovationen und nahezu unbegrenzten Möglichkeiten: Ob das die kognitiven Trainingseinheiten im „SoccerBot360“ sind, einer digitalen Weiterentwicklung des „Footbonauten“, auf den man in Hoffenheim und Dortmund mal stolz war, oder das individuelle Monitoring der Spieler bei der Belastungssteuerung; der Laufschlauch zum Testen und Verbessern der Sprintfähigkeit oder die Versorgung mit individuell komponierten Getränken und Mahlzeiten – für die Profis bei RB soll es nur das Beste sein.

          Dazu gehört auch der Besuch im Schlaflabor, der allerdings am Samstag in einem etwas unglücklichen Licht dastand, nachdem die Profis den Platz in Frankfurt zwar hellwach betreten hatten, den Ball dann aber trotzdem nicht im Tor unterbrachten.

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