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Impfen für den Stadionbesuch : Erst die Spritze, dann das Pokal-Foto

  • -Aktualisiert am

Ein Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie: Der zweiten Corona-Sommer bietet auch in Frankfurt Stadionerlebnisse der speziellen Art. Bild: Jan Huebner / Eintracht Frankfur

Eine Impfpflicht fordert niemand, aber die Bundesligaklubs machen Druck im Kampf gegen das Coronavirus. Hinter dem guten Vorsatz steckt auch ein Eigeninteresse.

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          Nicht nur die Anhänger des FC Schalke verließen ihr Stadion nach der Niederlage gegen den HSV zum Auftakt der neuen Zweitligasaison mit einem Gefühl der Enttäuschung. Auch die Mitarbeiter der Stadt, die mit einem Impfmobil auf dem Arenaring standen, waren nicht zufrieden mit ihrem Ergebnis. Sie hatten Leute angesprochen und auch ein paar Spritzen gesetzt, doch am Ende mochten nur 35 Menschen das Angebot einer spontanen Impfung gegen das Corona-Virus annehmen.

          An besseren Einsatztagen gelingt es den Betreibern des Gelsenkirchener Impfmobils, hundert und mehr Impfungen unters Volk zu bringen, auf Schalke jedoch hatten sie immer wieder zu hören bekommen: „Ich bin schon geimpft.“ Solche Einzelerfahrungen halten die großen Klubs jedoch nicht davon ab, auch künftig ganz unterschiedliche Impfangebote zu organisieren. Denn den Verantwortlichen „ist wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass das Impfen der entscheidende Schlüssel zu einer neuen Normalität mit vielen Freiheiten ist“, sagt Alexander Wehrle, der Geschäftsführer des 1. FC Köln, der auch im Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) sitzt.

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