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Im Gespräch: Christian Hock, Trainer von Wehen-Wiesbaden : „Es wird schwer, Rang acht zu toppen“

  • -Aktualisiert am

Christian Hock: Wir wissen, dass es schwer ist, Rang acht zu toppen Bild: dpa

Das zweite Jahr ist schwerer als das erste? Mag sein. Der Trainer des SV Wehen Wiesbaden schaut dieser Fußball-Weisheit zum Trotz mit Zuversicht voraus auf die zweite Saison in der Zweiten Bundesliga: „Wir sind gut gerüstet“, meint er im Interview.

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          Das zweite Jahr ist schwerer als das erste? Mag sein. Der Trainer des SV Wehen Wiesbaden schaut dieser Fußball-Weisheit zum Trotz mit Zuversicht voraus auf die zweite Saison in der Zweiten Bundesliga. „Wir sind durchaus in der Lage, die Klasse zu halten. Und wir können für einige Überraschungen sorgen“, sagt er im folgenden Interview:

          Nach dem Aufstieg in die zweite Liga gab es zu Beginn der vergangenen Saison Personalquerelen beim SV Wehen Wiesbaden. Erst trennte sich der Verein von Bruno Hübner, danach von Djuradj Vasic. Ist es jetzt zu ruhig?

          Nein. Es ist ein angenehmeres Arbeiten. Es macht mehr Spaß. Alles läuft in geregelten Bahnen ab.

          Es heißt, die zweite Saison in einer Liga sei schwerer als die erste. Erwarten auch Sie eine turbulente Saison für Ihre Mannschaft?

          Wir sind gut gerüstet. Deshalb bin ich guten Mutes, dass wir nicht in so einen Strudel geraten, wie es manch einer befürchtet. Wir sind in der Lage, Rückschläge wegzustecken.

          Kann Ihr Team den respektablen achten Tabellenplatz aus der Vorsaison übertreffen?

          Wir wissen, dass es schwer ist, Rang acht zu toppen. Diese Platzierung täuscht ein bisschen. Viele Mannschaften waren eng zusammen. Nun wollen wir uns in allen Belangen ein Stück weit nach vorne entwickeln. Vielleicht springt dabei auch ein besserer Tabellenplatz heraus.

          Ist Ihr Verein etwa ein Geheimtipp für den Aufstieg in die erste Liga?

          Das denke ich nicht. Wir sind durchaus in der Lage, die Klasse zu halten. Und wir können für einige Überraschungen sorgen.

          An den ersten fünf Spieltagen bekommt es Ihre Mannschaft gleich mit vier Aufstiegsanwärtern zu tun. Wie groß ist die Gefahr, dass Wehen danach auf einem Abstiegsplatz steht?

          Im Moment denke ich nur an das Spiel an diesem Freitag bei Alemannia Aachen. Ich weiß, dass die Mannschaft die Klasse hat, gegen solche Teams mitzuhalten. Wir wissen gleich, wo wir stehen. Es gibt keine Ausreden.

          Ist die durchwachsene Vorbereitung ein gutes Omen für Sie?

          Ich denke, wir haben eine gute Vorbereitung gespielt. Die Trainingseinheiten waren richtig gut.

          Ist die jetzige Mannschaft besser?

          Ich denke, wir sind ausgeglichener geworden. Mit den Neuzugängen haben wir an Qualität dazu gewonnen. Das merkt man in den Trainingseinheiten. Die Ballstafetten sind besser, die Ballsicherheit ist größer geworden.

          Sie machen gerade Ihre Ausbildung zum Fußballehrer. Hat das die Vorbereitung der Mannschaft gestört?

          Nein, wirklich nicht. Unser Trainerteam hat sehr gut funktioniert. Ich war ständig über alles informiert. Alles wurde so gemacht, wie wir es abgesprochen haben.

          Welche Erinnerung haben Sie als Spieler an den Aachener Tivoli?

          Mit Willi Landgraf habe ich mir im Mainzer Trikot immer Kämpfe geliefert. Ich im linken Mittelfeld, er auf der rechten Außenverteidigerposition. Es ging hart, aber fair zur Sache.

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