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Zweite Bundesliga : HSV auf Platz eins – Erleichterung für Hannover

  • Aktualisiert am

Auf dem Weg an die Spitze der zweiten Bundesliga: Der HSV ist nach dem 2:0-Sieg über Fürth Erster. Bild: dpa

Nach der überraschenden Niederlage von Stuttgart am Vortag nutzen die Hamburger die Chance und springen an die Spitze der zweiten Liga. Hannover verschafft seinem in der Kritik stehenden Trainer etwas Luft.

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          Der Hamburger SV ist neuer Tabellenführer in der zweiten Fußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Dieter Hecking gewann gegen Greuther Fürth am neunten Spieltag hochverdient mit 2:0 (0:0) und nutzte die überraschende Niederlage des bisherigen Spitzenreiters VfB Stuttgart am Freitagabend (1:2 gegen Wehen Wiesbaden). Hamburg ist nun punktgleich mit den Schwaben, die Tordifferenz ist aber um acht Treffer besser.

          2. Bundesliga

          Unterdessen ließen Julian Korb und Cedric Teuchert von Hannover 96 ihren schwer in die Kritik geratenen Trainer Mirko Slomka vorerst durchatmen. Sie erzielten die Tore beim 2:0 (0:0)-Auswärtssieg der Niedersachsen bei Dynamo Dresden. „Dresden hat uns das Leben sehr schwer gemacht, aber wir sind von Minute zu Minute stärker geworden. Wir waren heute eine echte Einheit auf dem Platz und haben verdient gewonnen“, sagte Slomka bei Sky: „Wir wussten, dass wir uns nach dem Nürnberg-Spiel anders präsentieren mussten.“ Im dritten Spiel des Tages trennten sich der SV Sandhausen und Überraschungsteam Erzgebirge Aue 2:2 (2:1).

          Vor 44.180 Zuschauern in Hamburg entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, nur im Torabschluss offenbarte Heckings Team eklatante Schwächen. In den letzten zehn Minuten wurden die Franken mutiger und trafen prompt ins Netz, der Treffer von Tobias Mohr (37.) zählte wegen einer Abseitsposition jedoch nicht.

          In der zweiten Hälfte platzte dann früh der Knoten. Jeremy Dudziak (49.) köpfte die Hanseaten nach Flanke von Tim Leibold in Führung. In der Schlussphase legte Sonny Kittel (85.) sehenswert nach.

          Die Verantwortlichen des Erstliga-Absteigers Hannover hatten nach der 0:4-Pleite in der Vorwoche gegen den 1. FC Nürnberg eine „erkennbare Leistungssteigerung“ gefordert. Vor 28.359 Zuschauern in Dresden agierte 96 dann tatsächlich druckvoller und spielte sich in der ersten Halbzeit ein Chancenplus heraus.

          Nach dem Seitenwechsel war das Spiel komplett offen, Chancen gab es auf beiden Seiten. Hannovers Marc Stendera (58.) traf die Latte. Wenig später wurde Dresdens Niklas Kreuzer nach einem Kopfstoß gegen Miiko Albornoz (65.) vom Platz gestellt. Auch der bereits verwarnte Schwede musste mit Gelb-Rot vorzeitig runter. Sieben Minuten später traf Korb nach toller Vorarbeit von Stendera zur Führung, Cedric Teuchert (89.) sorgte schließlich für die Entscheidung.

          Ein Eigentor von Alexander Schirow (5.) brachte Aue in Sandhausen in Führung. Aziz Bouhaddouz (16.) und Kevin Behrens (26.) drehten das Spiel vor 5042 Zuschauern noch vor der Pause zugunsten der Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende verwandelte Aues Pascal Testroet einen Handelfmeter nach Videobeweis zum Endstand (77.).

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