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Machtkampf in Hamburg : Besser keine Rückholaktion beim HSV mehr

  • -Aktualisiert am

Die Fußballwelt steht wegen Corona still, aber nicht beim Hamburger SV. Bild: Picture-Alliance

Mitten in der Corona-Pandemie streiten sich die Vorstände um Macht und Einfluss. Kann der HSV nicht wenigstens jetzt mal stillhalten? Bei genauem Hinsehen war aber genau das nicht möglich. Das Chaos wäre noch größer geworden.

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          Der erste Reflex ist, das Geschehen rund um den Hamburger SV einem vertrauten Kapitel zuzuordnen: „Der Chaos-Klub vom Volkspark“. Mitten in der Corona-Pandemie streiten sich die Vorstände um Macht und Einfluss. Als hätten sie nicht verstanden, dass in dieser bedrohlichen Lage Solidarität, Verständnis und Partnerschaft gefragt sein müssen. Keine eitlen Wettkämpfe, die von großen Egos ausgefochten werden. Wer die neuesten Nachrichten aus dem Volkspark diesem Kapitel zuschlägt, macht viel richtig – und trotzdem etwas falsch.

          Man braucht kein Fachmann mit täglichem Blick auf den HSV zu sein, um das große Ganze bei diesem Klub in den vergangenen zehn Jahren als unstet, planlos und oft peinlich zu bezeichnen. Der öffentliche Auftritt war oft missraten, der Verschleiß an Trainern, Sportchefs und auch Vorständen sucht seinesgleichen in Deutschland. Hier hinein passt auch der aktuelle Fall, bei dem sich viele aus der Ferne gefragt haben dürften: Können sich Hoffmann, Wettstein und Boldt nicht zusammenraufen und wenigstens bis nach der Corona-Krise weitermachen? Kann der HSV nicht wenigstens jetzt mal stillhalten?

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