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Zweite Liga : HSV-Drama in turbulentem Spiel

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Den Sieg vor Augen, am Ende aber nur ein Remis: Adrian Fein und der Hamburger SV in Regensburg Bild: dpa

Die Hamburger liegen zurück, die Hamburger drehen die Partie – am Ende reicht es dennoch nicht für einen Sieg. Heidenheim erkämpft derweil ein Remis, und Bochum befindet sich weiter in freiem Fall.

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          Der Hamburger SV hat den ersten Sieg gegen seinen Angstgegner aus der Hand gegeben und im Rennen um den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga zwei Punkte liegen gelassen. Bei Jahn Regensburg musste sich der Favorit mit einem 2:2 (0:1) begnügen, verbuchte aber immerhin im dritten Zweitliga-Duell den ersten Punkt. Der Rückstand auf Spitzenreiter VfB Stuttgart, der am Freitag 1:0 bei Arminia Bielefeld gewonnen hatte, wuchs auf drei Zähler an.

          2. Bundesliga

          „Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, wir haben nicht so gut gespielt, wie wir es können“, resümierte Trainer Dieter Hecking bei Sky. „Das sind für uns zwei verlorene Punkte, ganz klar“, stellte Aaron Hunt fest: „Das muss man irgendwie über die Zeit bringen.“

          Der VfL Bochum wartet nach seinem bislang historischen Fehlstart derweil weiter auf den ersten Saisonsieg. Die Westfalen kamen trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2 (2:1) gegen Darmstadt 98 hinaus und stecken mit nur fünf Punkten im Tabellenkeller fest.

          Der 1. FC Heidenheim indes setzte seinen Aufwärtstrend fort. Nach dem 1:1 (0:1) beim Aufsteiger Karlsruher SC sind die Schwaben seit vier Spielen ungeschlagen und weiter Tabellenvierter – drei Punkte hinter Bielefeld auf dem Relegationsplatz.

          Der HSV geriet nach Videobeweis in Rückstand (29.): Nach einer verunglückten Faustabwehr von Torhüter Daniel Heuer Fernandes schoss Sebastian Stolze den Ball ins Tor, dort lag aber sein Jahn-Teamkollege Marco Grüttner. Wegen Abseits verweigerte Schiedsrichter Tobias Welz zunächst die Anerkennung, dann erkannte er auf dem Monitor, dass Grüttner erst hinter der Linie den Ball berührt hatte.

          Mit zwei Treffern innerhalb von drei Minuten drehte Hamburg das Spiel: Erst lenkte Sebastian Nachreiner den Ball ins eigene Tor (72.), dann traf Aaron Hunt aus der Distanz (75.). Zum Sieg reichte es aber nicht, weil Andreas Albers noch ausglich (85.).

          Für die erste 1:0-Führung in einem Heimspiel in dieser Saison benötigte Bochum die Hilfe des Videoassistenten. Nach dessen Intervention entschied Schiedsrichter Rene Rohde auf Elfmeter, nachdem der Ball dem Darmstädter Immanuel Höhn an den Arm gesprungen war. Silvere Ganvoula verwandelte den Strafstoß souverän (10.). Nur drei Minuten später machte Höhn sein Handspiel wieder gut und glich per Kopf für die Gäste aus. Doch Ganvoula ließ mit seinem sechsten Saisontor wieder die Gastgeber jubeln (25.). Den Schlusspunkt aber setzte Marcel Heller (85.).

          Mit seinem fünften Treffer der Spielzeit brachte Philipp Hofmann den KSC in Führung (21.). Der ehemalige U21-Nationalspieler spitzelte den Ball nach Zuspiel von Marc Lorenz aus spitzem Winkel ins Netz. Kapitän Marc Schnatterer traf mit einem Distanzschuss zum etwas überraschenden 1:1 (54.).

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