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Hopp im Fadenkreuz : „Hass und Hetze bis hin zu einem Mordaufruf“

  • -Aktualisiert am

Dortmunder Hass: Mäzen im Fadenkreuz Bild: dpa

Die Dortmunder Ultras provozieren mit einem riesigen Banner, auf dem Hoffenheims Mäzen Hopp in einem Fadenkreuz zu sehen ist. Die BVB-Führung kann sich nur entschuldigen.

          Aus Hoffenheimer Sicht musste diese Sache ein Nachspiel haben. Am Sonntag veröffentlichte die TSG einen offenen Brief, in dem sie sich an sämtliche Instanzen im deutschen Fußball wendet und das, was am Samstag im Sinsheimer Stadion passiert war, „auf das Schärfste“ verurteilt. „Denjenigen, die gestern mit unverhohlenem Hass und Hetze bis hin zu einem Mordaufruf nicht nur die Werte des Fußballs verraten, sondern eindeutig gegen Recht und Gesetz verstoßen, müssen wir entschieden entgegentreten“, heißt es in dem Schreiben, das die beiden Geschäftsführer Peter Görlich und Frank Briel unterzeichnet haben. Es ging, mal wieder, um Schmähungen gegen Dietmar Hopp – und in diesem Fall aus Hoffenheimer Sicht auch weit darüber hinaus.

          Noch vor dem Anpfiff in der Sinsheimer Arena hatten Dortmunder Ultras auf menschenverachtende Art und Weise auf sich aufmerksam gemacht. Sie entrollten ein zehn mal zehn Meter großes Banner, auf dem das Konterfei von Hopp, dem Mehrheitseigner und Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim, in einem roten Fadenkreuz zu sehen war. Diese „Fans“, denen das Visier beim Blick auf den Fußball längst verrutscht ist, garnierten ihre bildhafte Provokation, die BVB-Anhänger schon einmal vor zehn Jahren demonstriert hatten, mit den in ihren Kreisen seit langem üblichen Schmähparolen und Hasstiraden gegen Hopp. Der hatte zuletzt schon Strafanzeige gegen 32 Borussen-Anhänger gestellt, die sich im Mai bei der letzten Begegnung zwischen Hoffenheim und Dortmund in der Rhein-Neckar-Arena danebenbenommen und beleidigend gegen den Unternehmer geäußert hatten.

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