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Zweite Bundesliga : Aufsteiger Kiel verblüfft weiter

  • Aktualisiert am

Diese Kieler sind nicht zu stoppen: Der Aufsteiger besiegt auch Bielefeld. Bild: dpa

Holstein gewinnt auch das Spitzenspiel gegen Bielefeld. Union Berlin hält den Anschluss an die Aufstiegsplätze der zweiten Bundesliga. Braunschweig gewinnt, muss den Erfolg aber teuer bezahlen.

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          Aufsteiger Holstein Kiel hat am Samstag mit einem 2:1 (0:0) gegen Arminia Bielefeld den vierten Heimsieg in der zweiten Fußball-Bundesliga gefeiert. Marvin Ducksch (65. Minute) und Steven Lewerenz (68.) trafen vor 11.224 Zuschauern im fast ausverkauften Holstein-Stadion für die „Störche“, die mit dem achten Sieg aus den vergangenen neun Partien ihren zweiten Tabellenrang hinter Fortuna Düsseldorf festigten. Der Rückstand beträgt drei Punkte. Sören Brandy (85.) traf für die Gäste.

          2. Bundesliga

          In einer von vielen kleinen Fouls geprägten Begegnung kamen die sonst so offensivstarken Hausherren gegen kompakt stehende Bielefelder lange nicht zum Zug. Ein Doppelschlag ebnete dann jedoch den Weg zum Erfolg. Erst schoss Ducksch aus 20 Metern entschlossen zu seinem neunten Saisontreffer ab. Dann legte der erst wenige Minuten zuvor eingewechselte Lewerenz aus Mittelstürmerposition nach. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Brandy kam zu spät.

          Der 1. FC Union Berlin setzte derweil seinen Höhenflug fort und vergrößerte die Sorgen bei der Spielvereinigung Greuther Fürth. Dem Aufstiegskandidaten aus Köpenick gelang mit dem 3:1 (2:0) den vierten Sieg in Serie. Damit schob er sich vorerst auf Relegationsrang drei. Neuzugang Peter Kurzweg erzielte bei seinem Union-Debüt vor 21.344 Zuschauern die frühe Führung (3. Minute). Akaki Gogia (41.) und Simon Hedlund (76.) sorgten für den ersten Heimsieg über Angstgegner Fürth seit 2003. Maximilian Wittek (57.) schaffte nur den zwischenzeitlichen Anschluss der Franken, die mit der fünften Auswärts-Niederlage auf einem Abstiegsplatz bleiben.

          Eintracht Braunschweig beendete seine Negativserie und besiegte den VfL Bochum mit 1:0 (1:0). Nach zuletzt drei Partien ohne Erfolg sorgte Özkan Yildirim nach sieben Minuten vor 19.790 Zuschauern für den dritten Eintracht-Saisonsieg. Der VfL verlor dagegen erstmals unter Interimstrainer Jens Rasiejewski und bleibt mit 13 Punkten in der unteren Tabellenhälfte. Stürmer Lukas Hinterseer verpasste bereits in der dritten Minute die Führung für den Revierklub. Die Eintracht musste den Erfolg allerdings teuer bezahlen. Mit Torhüter Jasmin Fejzic (6.) und Abwehrspieler Joseph Baffo (45.) mussten zwei Leistungsträger verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

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