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Holger Badstuber : „Ich bin kein Pechvogel“

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„Das ist mein Leben, das ist mein Job, das ist das Risiko, das dazu gehört, und das bin ich eingegangen“: Holger Badstuber. Bild: Picture-Alliance

Wieder fällt Holger Badstuber mit einer schweren Verletzung lange aus. Im großen F.A.Z.-Interview am Mittwoch spricht der Spieler des FC Bayern über den Trainingsunfall, seinen Körper und die Solidarität der Fans.

          Holger Badstuber hat den heutigen Fußball als „extrem belastend, extrem schnell“ bezeichnet, äußert sich jedoch überzeugt davon, „diesen Sommer“ zurückzukehren und dann „noch besser werden“ zu können. Der 26 Jahre alte Nationalspieler von Bayern München, der seit einem Kreuzbandriss Ende 2012 mehr als zweieinhalb Jahre durch Verletzungen ausfiel und am Samstag eine Sprunggelenksfraktur erlitten hat, spricht nach Entlassung aus dem Krankenhaus am Montag im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe / ab 20.00 Uhr am Vortag schon bei F.A.Z. Plus, im E-Paper und im E-Kiosk) von einem „Trainingsunfall ohne Verbindung zu meinen vorherigen Verletzungen“ und einer „Alltagsverletzung, die mich nicht umhaut“. Eine Katastrophe, wie von manchen behauptet, sei das nicht: „Eine Katastrophe ist das, was letzte Woche in Bad Aibling passiert ist“.

          „Mein Körper funktioniert“, sagte der Verteidiger der F.A.Z.: „Ich fühle mich gut, ich fühle mich jung. Deshalb bin ich ganz gewiss kein Pechvogel“. Mitleid lehnt er ab. „Das ist mein Leben, das ist mein Job, das ist das Risiko, das dazu gehört, und das bin ich eingegangen. Und wenn es wieder passiert, nehme ich es an.“

          Die Solidaritätsbekundungen der Fans in den sozialen Medien und im Stadion haben ihn dennoch bewegt, er nennt sie „phänomenal“. Die große Anteilnahme erklärt er so: „Vielleicht sieht der Zuschauer in meiner Person das wahre Leben, wie es auch in der großen Fußballwelt sein kann – von großen Höhepunkten bis zu üblen Tiefschlägen.“

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