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Hertha-Geschäftsführer Preetz : „Der Kernspieltag Samstag, 15.30 Uhr, ist heilig“

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Ein Mann mit klarer Meinung: Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz Bild: dpa

Champions League am Wochenende? Michael Preetz, Geschäftsführer von Hertha BSC, hat zu den Plänen der europäischen Topklubs eine ganz klare Meinung. Und er geht sogar noch weiter.

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          Michael Preetz, Geschäftsführer von Fußball-Bundesligist Hertha BSC, hat sich vehement gegen Europapokalspiele am Wochenende ausgesprochen. Die Diskussion darüber sei „fatal“, sagte der 51-Jährige am Donnerstag. „Champions League am Wochenende – das kann nicht das sein, was wir anstreben. Unser Wettbewerb, die Bundesliga, ist heilig. Und der Kernspieltag Samstag, 15.30 Uhr, ist heilig.“

          Trotz klarer Opposition aus der Bundesliga hatte Andrea Agnelli, Chef von Juventus Turin, internationale Partien am Wochenende nicht mehr ausschließen wollen. „Wir müssen die Zukunft planen“, sagte der Vorsitzende der European Club Association (ECA) dazu diese Woche. Bei den laufenden Reform-Diskussionen über den Modus für Champions League und Europa League von 2024 an soll das Thema laut Agnelli allerdings noch nicht besprochen worden sein. Hertha ist nicht Mitglied der europaweiten Vereinsorganisation.

          „Wir tun gut daran, dass wir darauf achten, dass die nationalen Ligen stark bleiben und ihre Attraktivität behalten, so wie wir sie jetzt haben“, sagte Preetz. DFL-Chef Christian Seifert hatte eine Verlegung von Europacup-Partien als „rote Linie“ bezeichnet und juristische Schritte angedroht.

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