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Windhorst soll sich erklären : Hertha und die Detektive

  • -Aktualisiert am

Berliner Verhältnisse: Wagburgmentalität bei der Mannschaft, offener Widerstand bei den Fans in der Ostkurve Bild: Huebner

Der Berliner Bundesligaklub fordert von seinem Investor Lars Windhorst eine Stellungnahme in der verworrenen Spionageaffäre. Wie auch immer sie ausfällt: Die Beziehungen sind zerrüttet.

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          In den Katakomben des Olympiastadions, fernab von allen Kameras, aber nicht fern genug von den Ohren der Reporter, kreuzten sich am Sonntag die Wege von Fredi Bobic und Oliver Baumann. Zwischen dem Sportchef von Hertha BSC und dem Torwart der TSG Hoffenheim entwickelte sich ein branchenübliches, oberflächliches, kurzes Gespräch. Baumann ärgerte sich dabei über „so einen blöden Einwurf“, der zum Ausgleich für die Berliner geführt hatte. Und Bobic? Der wirkte entspannt, die Hände in den Hosentaschen, lächelnd. Sehr angenehm sei es hier in Berlin, teilte er Baumann mit. Nur diese Sache mit dem Windhorst, die sei, nun ja, bescheiden. Bobic benutzte dafür einen anderen Kraftausdruck mit der gleichen Anfangssilbe. Baumann nickte verständnisvoll.

          Bundesliga

          Was der Hoffenheimer Torwart tatsächlich dachte, wird sein Geheimnis bleiben, „typisch Hertha“ würde sich als logische Antwort anbieten. Aus der Ferne wirkt es wie das altbekannte Leiden dieses Klubs. Haben die Berliner keine Probleme, machen sie sich welche.

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