https://www.faz.net/-gtm-af75g

Fehlstart in Bundesliga : Die Realität holt Windhorst und Hertha ein

  • -Aktualisiert am

Null Punkte – und jetzt in München: Torunarigha (links) und Richter schwant Böses. Bild: dpa

Hertha BSC verabschiedet sich von großen Plänen: Der Klub will sich in dieser Saison konsolidieren. Selbst das könnte schwierig werden. Der Berliner Start verheißt wenig Gutes.

          3 Min.

          Die Dienstreise von Hertha BSC zum FC Bayern wird Matheus Cunha nicht mehr mitmachen, er spielt ja jetzt in Madrid für Atlético. Von seinem alten Arbeitgeber bekam er noch einige nette Abschiedsworte hinterhergerufen. „Er ist ein sehr guter Spieler, für uns war er vielleicht sogar ein Überspieler. Es gibt vielleicht zehn Spieler auf der Welt mit dem Tempo und den technischen Fähigkeiten“, sagte Herthas Trainer Pál Dárdai. Cunhas Tempo und Cunhas Fähigkeiten sind dem spanischen Meister um die 30 Millionen Euro wert. Mehr Geld hat der Berliner Bundesligaklub noch nie durch einen Spielerverkauf eingenommen.

          Bundesliga

          Der Brasilianer ist der nächste spektakuläre Transfer, den Hertha BSC in diesem Sommer tätigt. Wobei die Schlagrichtung eine andere ist als in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Statt als Käufer treten die Berliner jetzt als Verkäufer in Erscheinung. Vor Cunha gab Hertha bereits Jhon Córdoba an FK Krasnodar ab und bekam dafür rund 20 Millionen Euro überwiesen. Auch die vier Millionen Euro, die der Klub aus Mönchengladbach für den 18 Jahre alten Luca Netz bekam, tragen zum satten Überschuss bei. Ausgegeben hat Hertha für Zugänge bisher nur fünfzehneinhalb Millionen Euro.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Paul Ziemiak, Tilman Kuban und Hendrik Wüst beim „Deutschlandtag“ der Jungen Union am 16. Oktober in Münster

          Imagewandel der Jungen Union : Konservative in Sneakern

          Die Junge Union ist auf der Suche nach einer neuen Außendarstellung. Manche ihrer Mitglieder wollen die Rhetorik abrüsten und den Kleidungsstil ändern. Aber wofür stehen die Jungkonservativen?
          Wer traut sich schon, vor Autos herzuradeln? Das ist in dieser Straße in Frankfurt aber so gedacht, Fahrräder und Autos teilen sich die Spur und Autos dürfen Räder nicht überholen. Was Verkehrsteilnehmer hier für einen Radweg halten, ist die „Dooring Zone“ des Parkstreifens.

          Psychologie der Straße : Warum die Verkehrswende scheitert

          Warum tun wir uns so schwer, den Autoverkehr in seine Schranken zu weisen? An fehlenden Befunden der Verkehrswissenschaft liegt es jedenfalls nicht. Die Antworten liefern Psychologen.