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0:0 gegen Gladbach : Klinsmanns Hertha strahlt diesmal nicht

  • -Aktualisiert am

Keine Tore im Olympiastadion: Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann Bild: AFP

Hertha spielt unter Jürgen Klinsmann wieder Fußball wie zu Zeiten seines Vor-Vorgängers Pal Dardai. So holten die Berliner zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen. Gegen Gladbach kommt ein weiterer hinzu.

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          Wann immer Trainer Jürgen Klinsmann zuletzt über Hertha BSC sprach, ging es um die Zukunft. Die soll heller strahlen als all die Leuchtreklame auf den Weihnachtsmärkten der Stadt. Vor diesem Hintergrund barg es einer gewissen Ironie, dass Klinsmann sein Team ausgerechnet mit einem Kniff aus der Vergangenheit in die Spur gebracht hat.

          Bundesliga

          Hertha spielt Fußball wie zu Zeiten seines Vor-Vorgängers Pal Dardai. Mit guter Raumaufteilung, aus einer sicheren Defensive heraus und mit der Hoffnung, durch schnelle Konter zu Erfolg zu kommen. So hatten die Berliner zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen geholt. Gegen Gladbach kam am Samstag beim 0:0 ein weiterer hinzu. „Wir hatten unglaubliche Disziplin, und wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Das
          Unentschieden geht in Ordnung, für uns zählt jeder Punkt“, sagte Klinsmann bei Sky. „Das letzte Quäntchen Entschlossenheit, die Kaltblütigkeit hat vielleicht gefehlt.“

          Die Gladbacher, für die bereits vor dem Spiel feststand, dass es nach dem Leipziger Sieg gegen Augsburg nichts mehr werden wird mit der Herbstmeisterschaft, begannen mit dem Selbstbewusstsein einer Mannschaft, die über Wochen an der Spitze der Liga gestanden hatte, und drängten die Berliner tief in die eigene Hälfte zurück. Inzwischen ist Hertha aber gefestigt genug, sich aus solchen Situationen zu befreien. Und das immer nach dem gleichen Muster. Nach Ballgewinnen werden die schnellen Außenbahnspieler Dodi Lukebakio oder Javairo Dilrosun gesucht. Beide waren es auch, die Hertha die erste Entlastung des Spiels verschafften.

          Dilrosun flankte in den Fünfmeterraum, wo Lukebakio aber keinen Druck hinter den Ball bekam (19.). Kurz darauf schoss Eduard Löwen einen Freistoß an die Latte (22.). Als Lukebakio nur knapp scheiterte (29.), hatte sich das Geschehen endgültig gedreht. Doch Gladbach kam nach der Halbzeit zurück. Thuram verpasste nach dem Wiederanpfiff nur knapp Führung (53.). in der Folge musste Herthas Torwart Rune Jarstein zweimal in höchster Not klären. Aber insgesamt blieb es dann doch beim torlosen Remis.

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