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Bundesliga-Comeback : Hertha BSC und der doppelte Klinsmann

Die Zukunft gehört Berlin – und Jürgen Klinsmann? So hätten sie es bei der Hertha gerne. Bild: EPA

Der Mann des WM-Sommermärchens 2006 ist als Trainer bei den Bayern gescheitert. Nun ist Jürgen Klinsmann zurück – und verliert 1:2 gegen Dortmund. Aber wen hat sich die Hertha da eigentlich geholt?

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          Sein erstes Spiel als Trainer von Hertha BSC Berlin gegen Borussia Dortmund war spannend bis zur letzten Sekunde. Jürgen Klinsmann gab Anweisungen, mahnte zur Ruhe, trieb an. Aber er bewirkte nicht viel. Nach Toren von Sancho (15. Minute) und Hazard (17.) lag die Hertha schnell 0:2 zurück. Doch sie gab nicht auf. Erst traf Darida zum 1:2, und das vermeintliche 2:2 kurz nach der Pause annullierte erst der Videoassistent. Aber auch eine Halbzeit in Überzahl nach Platzverweis gegen Hummels war für die Hertha keine entscheidende Hilfe. Als die fünf Minuten Nachspielzeit vorbei waren, applaudierte der neue Hertha-Trainer trotzdem. Es ist noch viel zu tun in Berlin.

          Bundesliga
          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Und so drängte sich nach dem 1:2 die entscheidende Frage auf: Warum macht er das? Als Klinsmann zu Beginn der Woche dezent gebräunt aus Kalifornien in der Hauptstadt einschwebte, schien er das selbst noch nicht zu wissen. Er war als Mitglied des Aufsichtsrats in Los Angeles in die Maschine gestiegen, aber dass er den Rückflug als Bundesligatrainer von Hertha BSC zurücklegen würde, war bis dahin nur eine Möglichkeit. Trainer von Hertha BSC Berlin, das musste sich auch Klinsmann erst mal vorstellen.

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