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Zweite Liga : Heidenheimer Bruchlandung

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Das war nichts: Timo Beermann und der 1. FC Heidenheim mussten sich gegen Bochum geschlagen geben. Bild: dpa

Gegen Sorgenkind Bochum ist für den 1. FC Heidenheim nichts zu holen, auch wenn es am Ende nochmal knapp wird. Der VfL verlässt damit das Tabellenende. Nürnberg erkämpft ein Remis in Hamburg, Regensburg siegt spät.

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          Der 1. FC Nürnberg und der FC St. Pauli haben den Sprung in die Spitzengruppe der zweiten Fußball-Bundesliga verpasst. Die ehemaligen Erstligavereine mussten sich am neunten Spieltag im Verfolgerduell mit einem 1:1 (0:1) begnügen und bleiben mit jeweils 13 Punkten hinter den Top Four in Lauerstellung.

          2. Bundesliga

          Tabellenführer ist wieder der Hamburger SV nach einem 2:0 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth vor dem punktgleichen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart (beide 20), der zum Auftakt der Runde mit 1:2 (1:2) gegen Aufsteiger und Kellerkind SV Wehen Wiesbaden gepatzt hatte. Arminia Bielefeld, das zum Abschluss des Spieltags am Montag (20.30 Uhr/Sky) beim Aufsteiger VfL Osnabrück gastiert, und  Erzgebirge Aue folgen mit je 15 Zählern.

          Seinen ersten Saisonsieg erzielte derweil der VfL Bochum mit 3:2 (2:1) beim 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis, der nach drei Unentschieden unter seiner Regie im dritten Anlauf den ersten Erfolg bejubelte, gab die Rote Laterne des Tabellenletzten wieder an Wehen-Wiesbaden ab. Die Bochumer weisen auf dem 15. Platz ebenso acht Zähler auf wie der Vorletzte SV Darmstadt 98 und Holstein Kiel. Die Störche rutschen nach dem 1:2 (1:1) im dritten Sonntagsspiel gegen Jahn Regensburg auf den Relegationsrang 16 ab.

          Ein umstrittenes Tor sorgte in Nürnberg für die Führung der Hamburger durch Viktor Gyökeres (24.), dessen Treffer erst nach Videobeweis anerkannt wurde. Der Schiedsrichterassistent hatte zuvor fälschlicherweise eine Abseitsstellung des Vorlagengeber Sebastian Ohlsson angezeigt, was zu einer Überprüfung des Szene führte. FCN-Kapitän Hanno Behrens gelang in der 51. Minute der verdiente Ausgleich für die Franken, die in der Folge aber noch einige gefährliche Situationen überstehen mussten.

          In Heidenheim brachten Simon Zoller (7.) und Danny Blum (14.) die Bochumer mit 2:0 in Front, Robert Leipertz (23.) verkürzte vor der Pause für die Gäste, die zuvor vier Spiele in Folge ungeschlagen waren. Kurz nach Wiederbeginn stellte Silvere Ganvoula (49.) den alten Abstand wieder her. Stefan Schimmer gelang nur noch der abermalige Anschlusstreffer (90.+3).

          Kiel ging durch Makana Baku (16.) in Führung, Jann George (30.) und Andreas Albers (87.) drehten das Spiel aber noch für den Jahn.

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