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Zweite Liga : Hamburg klettert an die Tabellenspitze

  • Aktualisiert am

Hamburgs Khaled Narey jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. Bild: dpa

Beim Debüt von Trainer Hannes Wolf kommt der HSV prompt zu einem Erfolgserlebnis. Gegen Magdeburg gelingt ein Sieg in Unterzahl. Greuther Fürth indes verpasst den Sprung an die Ligaspitze.

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          Der neue Trainer Hannes Wolf hat den Hamburger SV gleich bei seinem Debüt an die Tabellenspitze der zweiten Fußball-Bundesliga geführt. Die Hanseaten gewannen zum Auftakt des 11. Spieltags beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg mit 1:0 (0:0) und stehen nun zumindest bis Samstag ganz oben. Das Siegtor gelang Khaled Narey (77.) für den HSV, der nach einem Platzverweis gegen David Bates (53.) lange in Unterzahl spielen musste. Magdeburg bleibt durch die Niederlage auf dem 15. Platz. Den Sprung auf Platz eins verpasste dagegen die SpVgg Greuther Fürth durch eine 0:2 (0:1)-Niederlage bei Darmstadt 98.

          2. Bundesliga

          „Wir waren schon in der ersten Halbzeit gut und haben nichts zugelassen“, sagte Wolf bei Sky: „Dann kamen wir gut aus der Pause. Die Gelb-Rote Karte tat weh, aber trotzdem sind wir danach mutig geblieben und kamen zum Tor. Die Mannschaft ist fit, Respekt an die Jungs, die hier schon vorher gearbeitet haben.“

          Vor 23.132 Zuschauern begannen beide Teams verhalten. Torchancen waren in den ersten 20 Minuten Mangelware, beiden Mannschaften fehlten im Offensivspiel trotz Bemühungen die Ideen. Narey sorgte in der 23. Minute für das erste Highlight, Magdeburgs Keeper Alexander Brunst wehrte seinen Linksschuss ab. Der HSV übernahm nun die Kontrolle, Romain Bregerie rettete vor der Linie gegen Hwang Hee-Chan (29.).

          Die zweite Halbzeit begann deutlich schwungvoller als der erste Durchgang. Magdeburgs Torjäger Christian Beck und Hamburgs Lewis Holtby vergaben, ehe Bates in der 53. Minute wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz flog. Magdeburg agierte fortan mutiger, der HSV dagegen ließ immer wieder die eigene individuelle Qualität aufblitzen. So auch beim Siegtor durch Narey, der einen tollen Pass von Pierre-Michel Lasogga mit einem Beinschuss gegen Brunst veredelte.

          Fürth dagegen musste sich durch Tore von Tobias Kempe (23.) und des Ex-Fürthers Serdar Dursun (76.) in Darmstadt geschlagen geben und verpasste den Sprung nach ganz oben. Vor 14.050 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion am Böllenfalltor startete Darmstadt etwas engagierter in die Begegnung. Die glückliche Führung der Gastgeber gelang unter kräftiger Mithilfe von Fürth-Torwart Sascha Burchert. Dem Kleeblatt-Kapitän rutschte ein ungefährlicher Schuss von Kempe durch die Handschuhe und unter dem Körper unglücklich ins Tor.

          Die Fürther erarbeiteten sich in der Folge einige Chancen, wurden aber kaum zwingend. In der Schlussphase sorgte Dursun gegen seine ehemaligen Mitspieler nach idealer Vorarbeit von Joevin Jones für die Entscheidung.

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