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O-Töne : „Trainer Veh ist eine Wunder-Fee“

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Armin Veh: „Ein sehr, sehr gutes Gefühl” Bild: dpa

Lob für das Stuttgarter Nachwuchskonzept und für eine leidenschaftliche Saison. FAZ.NET dokumentiert die Glückwünsche an den neuen deutschen Fußball-Meister.

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          Lob für das Stuttgarter Nachwuchskonzept und für eine leidenschaftliche Saison. FAZ.NET dokumentiert die Glückwünsche an den neuen deutschen Fußball-Meister.

          Armin Veh (VfB-Trainer): „Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl. Ich freue mich vor allem für die Mannschaft die konstanten und leidenschaftlichen Fußball gespielt hat. Ansonsten wäre es mir lieber, wenn ich nicht so viele Fragen beantworten müsste, weil ich so nach Bier stinke. Ich kann mich selbst nicht mehr riechen.“

          Erwin Staudt (Präsident VfB Stuttgart): „Wir haben etwas geschafft, was niemand erwarten konnte. Das war heute Herzinfarktgefahr. Es wäre wunderbar, wenn wir nächsten Samstag noch einen draufsetzen könnten.“

          Fernando Meira (Kapitän des VfB Stuttgart): „Keiner hat mit uns gerechnet. Ich bin stolz auf diese Mannschaft.“

          Torwart Hildebrand zu Trainer und Kollegen: „Ich liebe euch und werde euch nie vergessen”

          Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart): „Das ist schwer in Worte zu fassen. Das ist der schönste Tag. Es war harte Arbeit. Ich hoffe, dass es nächsten Samstag so weitergeht.“

          Wolfgang Schuster (Stuttgarter Oberbürgermeister): „Trainer Veh ist eine Wunder-Fee.“

          Günther Oettinger (Ministerpräsident von Baden-Württemberg): „Für den Sport in Baden-Württemberg ist das ein wunderbarer Erfolg. Die Sport-Begeisterung bei der Jugend wird zunehmen, und der VfB hat daran einen großen Anteil.“

          Timo Hildebrand (scheidender VfB-Torhüter): „Ich hatte einen Traum, mit dem VfB deutscher Meister zu werden. Und dieser Traum ist jetzt in Erfüllung gegangen. Der Mannschaft habe ich das zu verdanken. Ich liebe euch und werde euch nie vergessen.“

          Mirko Slomka (Trainer des FC Schalke 04): „Vielleicht hätten wir oder Bremen den Titel genauso verdient gehabt.“

          Andreas Müller (Manager des FC Schalke 04): „Wir haben eine große Chance vertan. Es war wohl noch nie so einfach, deutscher Meister zu werden. Aber ein großes Kompliment an Stuttgart.“

          Gerald Asamoah (FC Schalke 04): „Es hat keiner damit gerechnet, dass Stuttgart so groß aufspielt. Es ist schon überragend, was da geleistet worden ist. Dass sie am Ende Meister werden, hätte kaum jemand gedacht. Wir haben die Spiele, die zählten, nicht gewonnen, Stuttgart hat sie gewonnen.“

          Jürgen Klinsmann (ehemaliger Bundestrainer): „Es ist natürlich normal und nachvollziehbar, dass man mit der Mannschaft fiebert, für die man viele Jahre gespielt hat, wo man aufgewachsen ist, wo die Familie nach wie vor ein Zuhause hat. Deswegen bin ich heute, da bitte ich die Schalker Fans um Verzeihung, wirklich VfB-Fan. Trainer Armin Veh hat den jungen Spielern eine Chance gegeben, vor allem auch in schwierigen Zeiten zu ihnen gestanden.“

          Joachim Löw (Bundestrainer): „Veh hat vom ersten Spieltag an eine klare Strategie verfolgt, und der Verein hat auch in schwierigen Phasen zu ihm gestanden – vorbildlich. Die Stuttgarter haben attraktiven Offensivfußball gespielt. Außerdem haben sie eine gute Mischung aus talentierten und erfahrenen, deutschen und ausländischen Spielern gefunden.“

          Oliver Bierhoff (Manager der Nationalmannschaft): „Natürlich ist es aus Sicht der Nationalmannschaft positiv, dass sich etliche Nationalspieler in dieser Saison beim VfB Stuttgart weiter entwickelt haben und somit entscheidenden Anteil am Titelgewinn haben. Eine wichtige Rolle hat auch Manager Horst Heldt gespielt, der durch seine seriöse Arbeit die Weichen für die beachtliche Saison des Vereins mitgestellt hat.“

          Uli Hoeneß (Manager von Bayern München): „Stuttgart ist verdient Meister geworden, weil es im Schlussspurt am stärksten war und sich in der wichtigsten Phase der Saison keine Blöße gegeben hat. Die anderen müssen sich an die eigene Nase fassen, dass sie diesen Triumph nicht verhindert haben.“

          Ottmar Hitzfeld (Trainer Bayern München): „Ich hatte den VfB eigentlich nicht auf der Rechnung und habe auch gesagt, dass wir vor dem VfB landen werden. Aber der VfB war zu stark für uns und die anderen Mannschaften. Sie hatten nicht soviel zu verlieren wie Schalke oder Bremen. Davon haben sie profitiert. Sie haben die Nerven bewahrt, guten Fußball gespielt und sich taktisch flexibel präsentiert. Deshalb ist Stuttgart für mich ein würdiger Meister.“

          Klaus Allofs (Geschäftsführer Werder Bremen): „Der VfB ist verdient Meister. Die Mannschaft hat sehr beständig gespielt und einen guten Fußball gezeigt. Wir haben aber auch einen kleinen Verdienst daran, weil wir sie in der ersten Halbserie wieder aufgebaut haben.“

          Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): „Die Stuttgarter können jetzt zu Recht feiern. Sie haben eine tolle Saison gespielt. Während Bremen, Schalke und die Bayern den Druck gespürt haben, hatten die Stuttgarter nichts zu verlieren. Das war ihr Vorteil.“

          Jürgen Klopp (Trainer FSV Mainz 05): „Ich schließe mich dem Glückwunsch für Stuttgart an. Hut ab aber auch vor den Schalkern, aber nur einer kann die Schale haben, und das ist dann auch verdient. Aber Schalke hat auch eine tolle Saison gespielt.“

          Ralf Rangnick (Trainer TSG Hoffenheim, früher VfB Stuttgart und FC Schalke 04): „Schalke hat die Meisterschaft im Februar verspielt. Wer in Bochum und Dortmund nicht gewinnt, hat es auch nicht verdient. Bei Stuttgart war entscheidend, dass Manager und Trainer dieselbe Philosophie haben. Der VfB ist ein würdiger Meister, auch wenn mir Schalke emotional näher steht.“

          Theo Zwanziger (Präsident des Deutschen Fußball-Bundes): „Zu Beginn der Saison gehörte die Mannschaft nicht unbedingt zu den Titelkandidaten, doch sie hat sich permanent gesteigert.“

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