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1:1 gegen Mönchengladbach : Schalke holt Punkt in Unterzahl

  • -Aktualisiert am

Der Aufreger der Partie: Schalkes Nabil Bentaleb (links) fliegt nach einer Tätlichkeit gegen Gladbachs Lars Stindel (rechts) vom Platz. Bild: dpa

Die Königsblauen müssen lange mit einem Spieler weniger auskommen, punkten gegen Gladbach aber doch noch. Für die Borussia ist dieser Punkt gleichfalls wichtig. Eine Verletzung trübt die Stimmung jedoch.

          Vor dem Anpfiff hatte Christian Heidel, der Sportvorstand des FC Schalke 04, gegenüber dem Privatsender Sky bestätigt, dass er sich mit Trainer Domenico Tedesco mündlich auf eine Zusammenarbeit über den 30. Juni 2019 hinaus geeinigt habe. Details über den neuen Vertrag würden aber erst am Saisonende öffentlich gemacht, sagte er.

          Einige wichtige Details bleiben auch mit Blick auf den Einzug der Schalker in die Champions League noch zu klären. Beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach verpassten es die Westfalen, sich vorzeitig für die europäische „Königsklasse“ zu qualifizieren. Dennoch war es aus Schalker Sicht ein gewonnener Punkt. Tedescos Mannschaft musste nach einem Platzverweis gegen Nabil Bentaleb mehr als 75 Minuten in Unterzahl überstehen. Der Bundesliga-Zweite investierte viel Energie und erreichte nach dem Gegentor von Raffael (32.) dank Daniel Caligiuris Elfmetertor (45.) noch einen Teilerfolg.

          Die Schalker hatten sich frühzeitig selbst in Schwierigkeiten gebracht. Mittelfeldspieler Bentaleb war bei einem Zusammenstoß mit dem Gladbacher Kapitän Lars Stindl die Hand ausgerutscht. Schiedsrichter Harm Osmers hatte es nach dieser Tätlichkeit zunächst bei „Gelb“ belassen, seine Entscheidung nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten jedoch korrigiert und den Täter mit der Roten Karte des Feldes verwiesen.

          Schalke musste also von der 13. Minute an in Unterzahl spielen. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Hälfte der „Königsblauen“. Und nach gut einer halben Stunde tat sich bei einem sehenswerten Angriff über Hazard und Stindl, der später verletzt vom Platz musste, eine Lücke auf. Raffael hatte freie Schussbahn und erzielte den Führungstreffer. Schalke fiel es schwer, mit Gegenstößen Entlastung zu schaffen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte nahm wieder der Video-Assistent Einfluss, diesmal zugunsten der Gelsenkirchener. Nachdem Osmers sich die Szene nochmals am Monitor angesehen hatte, ahndete er ein Handspiel von Christoph Kramer, das er zunächst übersehen hatte, mit einem Elfmeter. Caligiuri ließ sich diese Chance nicht entgehen.

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