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1. FC Kaiserslautern : Das Geld von der Fananleihe ist weg

  • -Aktualisiert am

Beim 1. FC Kaiserslautern gibt es finanzielle Ungereimtheiten. Bild: dapd

Der neue Finanzvorstand beim 1. FC Kaiserslautern macht einen öffentlichen „Kassensturz“ und findet Ungereimtheiten. Nun wird die Antwort auf eine „spannende Frage“ gesucht.

          Der neue Vorstand des 1. FC Kaiserslautern hat finanzielle Ungereimtheiten beim Fußball-Zweitligaklub eingeräumt. Vor allem geht es darum, wohin sechs Millionen Euro einer Fananleihe geflossen sind, welche die ehemalige Führung mit Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt zum Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums aufgenommen hatte.

          Am Dienstag machte der neue Finanzvorstand Michael Klatt einen öffentlichen „Kassensturz“. Er sagte: „Die Reste der Fananleihe waren am 31. März nicht mehr vorhanden.“ Eigentlich hätte er 1,9 Millionen Euro erwartet. Auch der Verbleib zweckgebundener Mittel in Höhe von 2,8 Millionen Euro, die aus einem Stadion-Deal mit der Stadt stammen, ist ungewiss. Klatt wies auf Liquiditätsschwankungen hin, die im Fußball gängig seien. Ob die Vorgänger um Kuntz mit Aussagen, das Geld könne jederzeit investiert werden, die Öffentlichkeit belogen hätten, sei eine „spannende Frage“, sagte Klatt.

          Seit Jahren gab es Spekulationen um Misswirtschaft beim FCK. Der neue Vorstandschef Thomas Gries versprach, dass jeder, der die Fananleihe gezeichnet habe, 2019 sein Geld zurückbekäme. Zugleich wurde bekannt, dass Uwe Stöver neuer Sportdirektor wird. Er kommt vom Drittligaklub Holstein Kiel und war davor beim FSV Frankfurt.

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