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Anthony Ujah von Union Berlin : „Zeige, dass es falsch ist!“

  • -Aktualisiert am

#cantbreathe: Vor sechs Jahren protestierte Anthony Ujah wegen eines Falls von tödlicher Polizeigewalt – so wie heute bei George Floyd. Bild: Imago

Wenn wir über Rassismus sprechen, sorge ich mich um die Kinder, sie sind die Zukunft. Wir als Fußballprofis können etwas bewegen – wir müssen. Ein Gastbeitrag.

          7 Min.

          Ich bin in Ugbokolo aufgewachsen, im Bundesstaat Okpokwu im südlichen Nigeria, nicht weit entfernt von der Grenze zu Kamerun. Ich bin in einer rein schwarzen Community groß geworden. Rassismus habe ich in meiner Kindheit nie erlebt. Ich wusste nicht einmal, dass es Rassismus gibt.

          Vor zehn Jahren, ich war neunzehn, ging ich wegen des Fußballs von Nigeria nach Norwegen, zum SK Lillestrøm. Ich habe schon früh internationalen Fußball geschaut, aber Rassismus habe ich bis dahin nicht als starkes Problem gesehen. Aber in dem Moment, als ich Afrika verließ, habe ich es gespürt.

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