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Zweite Liga : Osnabrück gegen Darmstadt verschoben

  • Aktualisiert am

Ein Klub unter Quarantäne: der VfL Osnabrück Bild: dpa

Das geplante Heimspiel des VfL Osnabrück gegen Darmstadt 98 muss verschoben werden, weil zahlreiche VfL-Spieler in Quarantäne sind. Ein Nachholtermin steht bereits fest.

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          Quarantäne statt Profifußball: Das Zweitligaspiel des VfL Osnabrück gegen den SV Darmstadt 98 muss verschoben werden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) gab einem entsprechenden Antrag der Lila-Weißen am Donnerstag wie erwartet statt. Nach zwei Coronafällen in der VfL-Mannschaft müssen zahlreiche Spieler der Osnabrücker voraussichtlich noch bis zum kommenden Mittwoch in häuslicher Quarantäne bleiben. Ein annähernd normaler Trainings- und Spielbetrieb kann daher nicht stattfinden.

          2. Bundesliga

          Gemäß der Spielordnung ist die Verlegung einer Partie möglich, sobald nicht mindestens 15 Spieler einsatzfähig sind. Dies ist beim VfL nach der durch den zuständigen Gesundheitsdienst angeordneten Quarantäne der Fall.

          Das Heimspiel gegen Darmstadt soll am 28. Oktober um 18.30 Uhr an der Bremer Brücke nachgeholt werden. Die bereits gekauften Eintrittskarten für die Partie behalten ihre Gültigkeit, ließ der VfL wissen. Drei Tage zuvor steht für die Mannschaft von Trainer Marco Grote das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim auf dem Programm – angesichts der nach der Quarantäne kurzen Vorbereitungszeit eine besonders komplizierte Aufgabe gegen den Teilnehmer der Aufstiegsrelegation in der vergangenen Saison.

          Osnabrück ist ordentlich in die Saison gestartet, hat von den bisherigen drei Partien noch keine verloren und fünf Punkte geholt. Vor allem beim 2:1-Erfolg gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover 96 setzte das Team ein Achtungszeichen.

          Osnabrücks Gegner Darmstadt reagierte verständnisvoll auf die Verlegung der Partie. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, sich solidarisch zu zeigen, wir tragen die Entscheidung daher vollumfänglich mit“, sagte der Sportliche Leiter Carsten Wehlmann. Unter einer Austragung an diesem Sonntag hätte „die sportliche Fairness gelitten“, betonte Wehlmann.

          Bereits am dritten Spieltag hatte eine Partie in der zweiten Fußball-Bundesliga wegen des Coronavirus nicht stattfinden können. Das eigentlich für den 4. Oktober geplante Duell des Hamburger SV mit Erzgebirge Aue war nach zwei Corona-Fällen bei den Sachsen kurzfristig abgesagt worden und soll nun am 21. Oktober um 18.30 Uhr stattfinden.

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