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Fußball-Kommentator : Marcel Reif hört bei Sky auf

Im Mai ist Schluss bei Sky: Fußball-Kommentator Marcel Reif. Bild: Picture-Alliance

Nach Ende dieser Saison verlässt Fußball-Kommentator Marcel Reif den Pay-TV-Sender Sky. Das bestätigte ein Sprecher FAZ.NET. Zum Abschluss wartet nochmal ein Höhepunkt auf Reif.

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          Marcel Reif wird nur noch bis zum Ende dieser Saison Fußballspiele bei Sky kommentieren. Der Pay-TV-Sender bestätigte eine entsprechende Meldung der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) gegenüber FAZ.NET. „Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Es gab schon vor Weihnachten ein Treffen, bei dem man sich geeinigt hat, nach 17 Jahren freundschaftlich auseinanderzugehen“, erklärte ein Sprecher.

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          1999 wechselte Reif von RTL zu Premiere, das seit 2009 Sky heißt. Dort begleitete er als Chefkommentator regelmäßig die Partien in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League. Auch war er bei drei Fußball-Weltmeisterschaften im Einsatz.

          Für Sky wird der 66 Jahre alte Reif zu Beginn der Rückrunde das Auftaktspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayern München am kommenden Freitag (20.30 Uhr / Live in der ARD, bei Sky und im Bundesliga-Ticker bei FAZ.NET) kommentieren. Der Abschluss für Reif bei Sky wird das Champions-League-Finale am 28. Mai 2016 in Mailand sein, wie der Sprecher erklärte.

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          „Für die Zeit danach prüfe ich in Ruhe einige Angebote. Die Rolle als Patriarch, ich habe drei Söhne und zwei Enkel, wird mich jedenfalls so schnell noch nicht ausfüllen“, sagte Reif der SZ. 2002 wurde Reif mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, ein Jahr später bekam er den Grimme Preis. Berühmt wurde er durch seine Moderation des Champions-League-Halbfinales 1998 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund, als ein Tor umkippte und das Spiel mit 76-minütiger Verzögerung begann. „Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan“, sagte er im Zusammenspiel mit Günther Jauch.

          Doch Reif, der seine journalistische Laufbahn 1972 beim ZDF in Mainz begann, war bei vielen Fans nicht unumstritten. Anfang 2015 wurde er bei einem Einsatz in Dortmund sogar attackiert, wenig später von BVB-Anhängern beim Pokalspiel in Dresden mit Bierbechern beworfen. Zuletzt reagierte er auf die teils niveaulose Kritik, in dem er beleidigende Tweets vorlas – und sich dabei filmen ließ.

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