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Bundesliga der Zukunft : Die Fans schauen genau hin

Auch wenn sie nicht wirklich anwesend sein, haben die Fans derzeit eine Botschaft. Bild: dpa

Die Anhänger fordern von Vereinen und Verbänden Reformen. Es ist wichtig, dass diejenigen, die sich als Teil des Spiels sehen, beweisen, welch ein Gewinn die Fans für den Fußball sind.

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          Noch mal genau hinschauen in der letzten Runde Corona-Liga vor dem Sommerurlaub. Wem die Flutung mit Klopp-Werbung, Klopp-Werbung, Wett-Werbung, Wett-Werbung, Klopp-Werbung und Wett-Werbung nicht den allerletzten Nerv sediert hat, dem wird auffallen, dass in den Bundesligastadien recht viele, sehr kritische Plakate hängen, deren stiller Widerspruch zu dem, was sich auf dem Rasen (und in den Werbepausen) abspielt, mit jedem Spieltag lauter geworden ist.

          An diesem Mittwoch nun hat sich das Bündnis „Unser Fußball“, in dem sich bislang 1849 Fanclubs und -gruppen zusammengeschlossen haben, gemeldet und von Vereinen und Verbänden gefordert, vor Beginn der kommenden Saison zu handeln: einen „glaubhaften Grundsatzbeschluss“ zu fassen, konkrete Reformen einzuleiten. Sie nehmen die Ankündigungen von Deutscher Fußball-Liga und Deutschem Fußball-Bund beim Wort.

          Nun liest sich der Spielplan, den unter anderem die Europäische Fußball-Union für die Zeit von August an skizziert hat, nicht im Ansatz so, als sollte demnächst anders oder gar weniger Fußball gespielt werden, im Gegenteil. Umso wichtiger, dass diejenigen, die sich als Teil des Spiels sehen, von dem sie derzeit ausgeschlossen sind, in diesen Wochen beweisen, welch ein Gewinn die Fans für den Fußball sind.

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