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Fußball : Die Sommerpause ist vorbei

  • Aktualisiert am

Die Saisonvorbereitung hat begonnen Bild: dpa

In der Fußball-Bundesliga herrscht wieder Alltag. 44 Tage nach dem Kehraus 2007 nahmen alle 18 deutschen Vereine die neue Saison in Angriff. Werder Bremen ging ohne Neuzugänge ins Training - trotz der Millionen-Einnahmen.

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          In der Fußball-Bundesliga herrscht bei allen Clubs wieder Alltag. 44 Tage nach dem Kehraus 2007 nahmen als letzte der 18 deutschen Elite- Vereine am Montag Werder Bremen, der Hamburger SV, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt die Vorbereitungen auf die neue Saison in Angriff.

          Bei „Großinvestor“ Bayern München treten an diesem Dienstag die mit Spannung erwarteten Millionen-Einkäufe Luca Toni und Franck Ribéry ihren neuen Arbeitsplatz an - und müssen gleich zwei Mal Schweiß vergießen: Ottmar Hitzfeld hat zum Einstand von Italiens Weltmeister Toni und des französischen Mittelfeldmanns Ribéry eine doppelte Übungseinheit angesetzt. „Wir haben eine anstrengende Zeit vor uns“, sagte der Bayern-Trainer.

          Werder Bremen ohne Neuzugang

          Beim Champions-League-Qualifikanten Bremen begann die Vorbereitungsphase ohne den brasilianischen Star Diego. Der Spielgestalter ist wie sein Landsmann Naldo mit der Nationalmannschaft bei der Copa America im Einsatz. Für die Kollegen stand vor der Abfahrt in ein einwöchiges Trainingslager auf Norderney ein Laktattest auf dem Programm. Auf der Nordseeinsel wird Chefcoach Thomas Schaaf mit einem Kader von 27 Spielern trainieren. Der Portugiese Hugo Almeida darf noch länger pausieren, Ivan Klasnic bereitet sich nach seiner Nierentransplantation individuell auf sein Comeback vor.

          Nach dem Eiertanz um den Vertrag: Miroslav Klose übt bei Bayern München

          Werder geht vorerst ohne Neuzugänge in die Saison - trotz Einnahmen von rund 35 Millionen Euro aus dem Europapokal und dem Transfer von Miroslav Klose nach München. „Der Markt ist überhitzt, deshalb müssen wir ihn abkühlen lassen“, sagte Manager Klaus Allofs. Er machte aber deutlich, dass die Planungen nicht beendet sind: „Wir schauen weiter in allen Mannschaftsteilen.“ Priorität hat die Stürmersuche. „Mit Miro haben wir eine Qualität verloren, die nicht zu ersetzen ist“, meinte Schaaf.

          Hamburger SV will noch zwei Spieler abgeben

          Mit Hoffnungsträger Mohamed Zidan als einzigem Neueinkauf und Rückkehrer Benjamin Lauth startete der HSV in die Vorbereitung. „Diese Mannschaft ist in der Rückrunde zusammengewachsen, sie kann in dieser Stärke das internationale Geschäft erreichen“, sagte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Um finanziellen Spielraum für Neuverpflichtungen zu bekommen, sollen Lauth und Rafael Wicky noch vor dem Saisonstart abgegeben werden. „Benny ist nicht mehr Bestandteil der Planungen des Trainers“, sagte Beiersdorfer, „wir haben Zidan geholt und sind im Sturm gut besetzt“.

          Unter dem Bayer-Kreuz begrüßte Leverkusens Chefcoach Michael Skibbe von seinen neuen Kräften den Bochumer Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas, den zuletzt an Aachen verliehenen Sascha Dum, den Wolfsburger Hans Sarpei sowie die Nationalspieler Lukas Sinkiewicz (vom 1. FC Köln) und Manuel Friedrich (FSV Mainz 05). Skibbe erwartet ein Übergangsjahr: „Es wird sicherlich schwerer als in der vergangenen Saison, unter die ersten Fünf zu kommen.“ Bei der Eintracht hieß Trainer Friedhelm Funkel unter seinen derzeit verfügbaren 17 Profis auch Albert Streit willkommen, dessen Transfer zum FC Schalke 04 nicht zu Stande kam.

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