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Fußball : Die Bundesliga erwacht aus dem Winterschlaf

  • Aktualisiert am

Bis zum 26. Januar ruht der Ball Bild: AP

Die Klubs nehmen nach und nach ihr Vorbereitungsprogramm auf, die Trainingslager finden meist unter mediteraner Sonne statt. Der Winterfahrplan: Was die Liga bewegt, Transfers, Gerüchte, Ziele.

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          In der Fußball-Bundesliga kehrt wieder der Alltag ein. Die meisten Klubs haben die Arbeit nach der Winterpause wieder aufgenommen. Der abstiegsbedrohte Hamburger SV stieg als erster in die winterliche Ballarbeit ein - bereits am 27. Dezember.

          Der Rest zieht in diesen Tagen langsam nach. Am 26. Januar beginnt die Rückserie mit der Partie Borussia Dortmund gegen Bayern München. Zuvor sind Spanien und Portugal die Hauptreiseziele der Liga, wenn es ins Trainingslager geht.

          Bayern München: Ballack attackiert Rummenigge

          Passend zur allgemeinen Zufriedenheit über die Verpflichtung von Jung-Nationalspieler Jan Schlaudraff von Alemannia Aachen flogen einige Giftpfeile von London nach München herüber. Der frühere Bayern-Spieler Michael Ballack attackierte seinen früheren Chef Karl-Heinz Rummenigge via „Sportbild“.

          Muß sich Vorwürfe aus London anhören: Kalle Rummenigge

          Über die Aussage Rummenigges, es sei richtig gewesen, Ballack ziehen zu lassen, könne er „nur schmunzeln“, sagte der 30-Jährige. Er habe ein sehr gutes Angebot der Bayern gehabt, sich aber für die sportliche Herausforderung Chelsea entschieden, meinte er: „Herr Rummenigge soll einfach nur die Wahrheit sagen und akzeptieren, dass sich ein Spieler auch mal für einen anderen Verein entscheidet. Sein Versuch, die Tatsachen zu verdrehen, ist leicht erkennbar.“

          Trainingslager: 4. bis 14. Januar in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)

          Mönchengladbach: Heynckes will Konkurrenzkampf

          Mit verstärktem Konkurrenzkampf will Trainer Jupp Heynckes die Borussia aus der Abstiegszone führen. „Jeder weiß um die Situation, in der wir uns befinden. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir unser Spiel verbessern werden“, sagte Heynckes beim Trainingsauftakt, wo er alle 25 Profis begrüßen durfte. Unter ihnen auch Neuzugang Steve Gohouri und der wiedergenesenen Nationalspieler Marcell Jansen.

          Mit Jos Luhukay, zuletzt Coach beim Zweitligaklub SC Paderborn, hat Heynckes einen neuen Co-Trainer an seiner Seite. Der Wechsel des Niederländers, der in Bundesligakreisen einen exzellenten Ruf genießt, auf einen Chefsessel in der Liga schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nach der völlig verkorksten Hinrunde der Gladbacher bleibt Platz für Spekulationen. Der Held aus vergangenen Gladbacher Fohlen-Zeiten Heynckes wirkte zuletzt angeschlagen, bewies zudem wenig Fingerspitzengefühl. Soll Luhukay schon als Nachfolger aufgebaut werden?

          Trainingslager: 10. bis 17. Januar in Alvor (Portugal)

          Hertha: Warum nicht mal Champions League

          Ehrgeizige Ziele werden in diesen Tagen bei der Hertha nicht zum ersten Mal verkündet: Ein Champions-League-Platz soll es sein. „In der Rückrunde ist Platz drei definitiv drin“, sagte Marko Pantelic, der die Ligaschützenliste mit zehn Treffern gemeinsam mit Miroslav Klose anführt.

          Beim Trainingsauftakt nach 15 freien Tagen musste Trainer Falko Götz nur auf Abwehrchef Josip Simunic verzichten, der einen Tag Sonderurlaub erhielt.

          Trainingslager: 8. bis 17. Januar in Marbella

          FSV Mainz 05: Andreasen und Niculae sollen helfen

          Das Ligaschlusslicht hat den Dänen Leon Andreasen von Werder Bremen bis zum Saisonende ausgeliehen. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler war bei den Hanseaten zuletzt nicht erste Wahl und soll bei der Mannschaft von Jürgen Klopp Spielpraxis sammeln. Die Mainzer besitzen zudem eine Option, das Leihgeschäft um ein weiteres Jahr auszudehnen.

          Andreasen soll im Kampf der Mainzer um den Klassenerhalt die Position von Routinier Christof Babatz einnehmen. Der 32-Jährige wechselt nach sechs Jahren am Bruchweg zum Zweitliga-Aufsteiger TuS
          Koblenz. Die Vorbereitung nahmen die Rheinhessen indes noch ohne Andreasen, aber mit dem rumänischen Nationalstürmer Marius Niculae auf. Zudem sollen die Mainzer am Berliner Andreas Neuendorf interessiert sein.

          Trainingslager: 8. bis 17. Januar in Jerez de la Frontera (Spanien)

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