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Fußball der Frauen : War’s das schon?

  • -Aktualisiert am

Spiel vor einer Rekordkulisse – und jetzt? Frankfurts Sophia Kleinherne (links) Sjoeke Nüsken Bild: dpa

Mit dem Wechsel zur Eintracht sollte der Fußball der Frauen in Frankfurt einen Boom erleben. Doch das Wachstum ist bisher ausgeblieben. Woran liegt das?

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          Der Abend hielt reichlich Gänsehautmomente be­reit für die Spielerinnen und so manche sportliche Erkenntnis. Der Einlauf und dann das Spielen in der mit 23.200 Zuschauern gefüllten Arena am Stadtwald zum Saisonauftakt der Fußball-Bundesliga der Frauen gegen Bayern München waren für die Eintracht-Spielerinnen ein bewegendes Erlebnis, das die Identifikation mit ihrem Arbeitgeber gestärkt haben dürfte. In der vergangenen Saison spielte die SGE noch vor selten mehr als 1500 Zuschauern im Stadion am Brentanobad.

          Die von der gelungenen Europameisterschaft neugierig gewordenen und vom Dabeisein bei einem Rekordspiel (Zuschauer-Bestmarke in der Bundesliga) angelockten Besucher bekamen eine qualitativ gute Kostprobe davon, was die Eintracht-Frauen zu leisten imstande sind. Beim 0:0 gegen den erlesenen Kader von Meisteraspirant Bayern München in Statistiken wie Ballbesitz und Torschüssen vorne gewesen zu sein – davon war das Team in den vergangenen Jahren noch weit entfernt.

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