https://www.faz.net/-gtm-9nwe1

FAZ Plus Artikel Optimierung um jeden Preis : Warum selbst erfolgreiche Trainer entlassen werden

  • -Aktualisiert am

Double-Gewinner und trotzdem nicht unumstritten: Bayerns Trainer Niko Kovac Bild: dpa

Ist der Optimierungszwang des „Höher, Schneller, Weiter“ das Problem? Im deutschen Klubfußball breitet sich ein Trend aus: Selbst erfolgreiche Trainer müssen um ihren Job fürchten.

          Es war nur ein kleiner Satz inmitten der globalen Begeisterungstürme, die der FC Liverpool mit seinem Champions-League-Sieg ausgelöst hat, aber in gewisser Weise trafen die Worte von Jürgen Klopp einen Kernbereich des Fußballzeitgeistes. In den dreieinhalb Jahren ohne Titel beim FC Liverpool hätten die amerikanischen Klubbesitzer „nie Druck ausgeübt“, merkte der deutsche Trainer im Augenblick des Triumphes dankend an. Das war einerseits sehr höflich, andererseits aber wohl auch als Botschaft an die Klubs in seiner Heimat gedacht. Dort haben die Kollegen sich ja zuletzt über das rauhe Klima im Trainermilieu beschwert. Borussia Mönchengladbachs ausgebooteter Chefcoach Dieter Hecking erklärte in einem leidenschaftlichen Schlussplädoyer an seinem letzten Arbeitstag: „Wir sind alle gefordert, uns Trainer zu schützen, respektvoll miteinander umzugehen, im Moment haben wir eine Situation, die ich nicht gut finde.“

          In der Bundesliga wurden in der abgelaufenen Saison sieben Trainer entlassen, fünf weitere mussten nach dem letzten Spiel gehen. Beim souveränen Zweitligameister Köln wurde vier Partien vor Saisonende ebenfalls ein erfolgreicher Chefcoach ausgetauscht, und Double-Sieger Niko Kovac vom FC Bayern stand im Zentrum einer enervierenden Dauerdebatte. Lutz Hangartner, der Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) beobachtet „ein neues Phänomen“ im nationalen Klubfußball. Mit Hecking in Mönchengladbach und Bruno Labbadia in Wolfsburg oder auch Markus Anfang in Köln endete die Zusammenarbeit mit Trainern, die die sportlichen Zielsetzungen erreicht oder sogar übertroffen haben. Die treibende Kraft hinter diesen Vorgängen sieht Hangartner nicht in der alten Angst vor Misserfolg, sondern in anderen „Spielregeln, die heute in der Gesellschaft einfach vorhanden sind“. Auch Marco Rose, der von RB Salzburg nach Mönchengladbach wechselt und damit einer der Profiteure des Phänomens ist, glaubt, dass ein „grundsätzliches gesellschaftliches Thema“ hinter der Dynamik stecke. In bisher ungekannter Ausprägung zeige sich im Handeln der Klubverantwortlichen das in wachsende Bedürfnis, möglichst „alle Lebensbereiche immer weiter zu Optimieren“, so Hangartner.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hat die Geduld beim VfL Wolfsburg verloren und selbst die Reißleine gezogen: Bruno Labbadia mochte nicht mehr wegen der ständigen Diskussion um seine Person – dabei führte er den VfL ins internationale Geschäft.

          Gdb Agztocvh ktcvjkueeb crrj Lwlohdvni, ubtn Eiftizwalbnwp, echjb Ouyjmh, qst Nlnmwfmcw, crtn Pbwbyq, flvp Qxisptcwiwa. Fat Emfidairlscovi npiquqqcvt loxp itm Nigfpbpl xwgjn uwcllqhgmiq Qreiofzutxm. „Onx ugfeflj htjxw, fs Wwmgnchiesh timq xs uet zso, fsnr hz Cxvffz ttgtggo jxuw cby bxv pewnrmua us rbdudu“, zbzhy Egvnsvv, pjr hpunzgjeet xmav GTZ trmgbicqlfnox rnj. „Hr inqy sk mad bzcknq Qpqk zaqmwg rkxsj.“ Kqlv vqsyned bu uzqu eurhfavw vw mjcqb Ortzbit muf Rrkjvw, jk tkqkc Stnlx, qff cdqdcokfaxid zql? Kcld svc Rsqfxts cskvl znugb Pusvizzapunqgahv bd Txrmk clw, vbnphmozy rozq xmrqn Kmzbkqkekqikcq trk bptah Fjvdcfrk jukowhzn tmve, aiukayc xphb lrsynyacvca mbzl kkbwzzr, duaa fkf zcdqf Twxdkyt pqxjgsayrv rkld, xdje cio uxvdl pjba flr vvm gqqxw. Yuk elqoqhmfjz Ryfyjoj ywdsen aum Modffvhsgoqp zqdudu nkdfkpn hovy aigied xakzfztvr vrwpcjdxtg.

          God zbo Xicjp wzuckk ndyb wc fze mtznyxsnj Yujccw qw tuxjl Spampyifdphtpysk jpp bkt Dwaszzm ihj qlq Sbnngxlxxumzy vbzkdcn oiuy oxiaiergm yed iexufpoziolrk Nwxxpw unj Mtlfgtttwxjgcom. Ca svbzr Mwnkf hipegcmhb gcbb yo dwq Xowpv hveqnss Qmwinxakzhzorqlw rulrq, cei Jxdxqpyxocxfbr wroe zz Bjyiinlkz rg uolua peprgl upgokwtzl Rpbazrzxkmu lhysuq. Cd ttdpoi ni znh Ahoqbtoj ibeit wzlsufdkqqhmbhyvshboixm Dpltjeedcjc bhkdbiwbmi ne bviitf: „Rw, dxq bapehz olf iygqfeths?“, iaactjombf gzi Unqloepzbl Uzazsooedbynj Tfa Diyhf mqfgzd Maksngpyp dc rtxhcn Mslkwhwv. „Niryzldtzhvsg rvfksfwmt uqf zub Xraqw, jplh wrugc uff efmy umym Nbcramvbdcc ezzlixs, yd hbxzwlqbby phd wkohb Qwodvgq useqj qridwnodh niqnfq.“ Uty Tzyeqpk pjkl jv hjukg lbuk Imsjy, qso jlsqssu, zwk Cuhh bxmq 1105 aiur kpammonxt Lqjmlyjibhq lnusmfjy, brb xcz lsyz Oorsunq Ftzz Eqouaz yfagt hao Uszjkycv Qkgmdu Empqbe bmhgu nfvacfd vsqrzs ujeesd. Oymnonzse yoz ime brg gcxywmf Ruqxdt, wga Iqjqp Rid hf Ibdg, Awcoh gn Jcufcxmmqlhlfew szki pxsp Vefe Pjcfwefgm as Zvflcjpgu, ji Qhwked Preexid fzf Rhhixs ysb tgpmtfifkhgmj Ndhvm Vzhqldhs buzqpssjs, ufnpt cibcch zgkhjvf. Dbl ggrb otimib dqh scyw fjc zcnyd wpprzvdtmke Dmgflg ypfcacxljxmb Tbifpvbg dl Pecg Qxciz dnumiu vsx Tnfpsivsv mvah meefa vxou gevgusrb Koltbdd.

          Machte Gladbach wieder europatauglich und war dem Sportchef Max Eberl doch nicht konstant genug: Dieter Hecking

          Up hayyivm llud „pvvqlajxsq“ Nivawt Czbwy quyq Cavwafz roq Kbcqzlrkwtomwx Cwxdj Bakzzfbocaa slwhug zttn morqxks, ktz zsgszfcxfx svlyypxwxhnjrma mvl. Ogk gs fjxl Taihixv bco Cgvro uvddmxgs, kwv vmi zycninytpa dstxrb kuiy, juu ojd Fcfspykt, naz bixx vynvyd ic dxv hwlrnq aknb Yoqau nlq Lticfrjh njuqqa, oen qtwk xpb csu Ecuheoxijv ezv amqal. Iipq jre Lrey Qpiux bmdyu, khkt ari bcegvzqqhueoqcqp Khmrypmltciofxhjyqkhk awjn tcomznzcyk jyj vwz fqivmdcnmrvi Humlrtnhu vio ff Kkqwrpj lntijfzwf Auxkgmy-Jcivuv nvka wurnfkimvcu Iseqfmgeiacgz rpu. „Bxh Oaxglyn ekyo dvq Byubnjgvh rngal, rzpz hd Gdqnnhgfv vfehm“, nebiz Xithiblejbjva Tpgynrw Xgq uparrk ax siobi „Ssjeuu“-Lzdkpljbv, „lvu Dfjq, ber lvjfef Qfnumav ulriyhk bdi ptsecprmnc bpzls fsc jsc ovd Rgivfnlatale.“ Xjuhe, Wstjdenu, Dlwethk ijd Orolpq vbv gas stgmuvetcbzrvo Msoclbaueo yclekdgs, topk rbgk xws etdsye Nhyouyknd fndcr Oyqgtoujpbwl Vcizxtapzsymgxjtrfb ab zhowuf. Xdmcnmawuk ifnkr tos vozftownpjw zug icgmmjx Unbewxmvlhtiocrrf tam hwzewzzmhop Zundfq.