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0:1 gegen Augsburg : Paderborn trifft einfach nicht

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Nicht wirklich zufrieden: Paderborn-Trainer Steffen Baumgart (rechts) Bild: dpa

Ein Kunstschuss reicht dem FC Augsburg für einen knappen Auswärtserfolg in der Fußball-Bundesliga. Paderborns Cheftrainer ärgert sich über die Pleite – aber vor allem auch über eine vergebene Großchance.

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          Mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung hat der FC Augsburg das womöglich wegweisende Kellerduell gegen den SC Paderborn gewonnen und sich im Tabellenkeller ein wenig Luft verschafft. Das Team von Trainer Martin Schmidt besiegte die Ostwestfalen am Samstag nicht unverdient mit 1:0 (1:0) und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht, drei auf den 1. FC Köln und einen auf den FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz.

          Bundesliga

          Philipp Max (41.) erzielte vor 13.758 Zuschauern in Paderborn das Siegtor für den FCA, der eine Serie von sechs sieglosen Spielen beendete. Aufsteiger Paderborn droht nun schon relativ früh in der Saison, den Anschluss zu verlieren.

          Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start und machten zu Beginn Druck. Augsburg zog sich zunächst zurück. Fast hätte das Team des wie immer an der Seitenlinie intensiv coachenden Trainers Steffen Baumgart dies früh genutzt: Der beim FCA für Stephan Lichtsteiner in die Mannschaft gerückte Raphael Framberger ging im Strafraum ungeschickt in den Zweikampf mit Streli Mamba, holte den Stürmer von den Beinen, und Schiedsrichter Marco Fritz zeigte auf den Punkt. SCP-Kapitän Klaus Gjasula schnappte sich den Ball, trat an, scheiterte aber mit einem schwachen Strafstoß an Augsburg-Keeper Tomas Koubek (7.).

          Paderborn suchte aber weiter den Weg nach vorne. Gerrit Holtmann spielte den agilen Mamba schön frei, doch der 25-Jährige konnte den Ball frei vor Koubek nicht kontrollieren (12.).

          Es dauerte eine halbe Stunde, bis auch die Gäste gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Florian Niederlechner hatte die FCA-Führung innerhalb von 60 Sekunden gleich zweimal auf dem Fuß. Erst schoss er nach einer Flanke aus dem Halbfeld genau auf Paderborns Torwart Leopold Zingerle, dann zielte er aus halblinker Position deutlich drüber.

          Beide Mannschaften lieferten sich nun eine ausgeglichene Partie, die zusehends ruppiger wurde. Intensive und hart geführte Zweikämpfe prägten das Geschehen. Bezeichnenderweise resultierte die Augsburger Führung aus einem Freistoß: Max zirkelte den Ball sehenswert ins Tor – oder doch nicht? Der Ball prallte so kurios von einer Kamera zurück ins Feld, dass im Stadion kurz Verwirrung herrschte. Dann war klar: Alles regulär, das Tor zählte.

          Der Treffer gab den Gästen zusätzliche Sicherheit. Augsburg erarbeitete sich ein Übergewicht und hatte die Chance zu erhöhen: Ruben Vargas scheiterte mit einem Aufsetzer aber an Zingerle (53.). Das Bemühen konnte man den Gastgebern auch im zweiten Durchgang nicht absprechen, doch mehr als ein Freistoß von Abdelhamid Sabiri (69.) und ein Distanzschuss von Sven Michel (71.) sprang für den SCP nicht mehr heraus. Beide Chancen vereitelte Koubek.

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