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FAZ Plus Artikel Harmonie in der Bundesliga : Ein Lächeln zum Schluss

Nicht nur Niko Kovac hatte am letzten Spieltag Grund zum Lachen. Bild: EPA

Die Bundesliga bietet ein Saisonfinale als großen Wohlfühltag. Doch so versöhnlich wird es nicht lange bleiben. Wie auch? Harmonie im Haifischbecken gibt es nur, solange alle satt sind. Und das sind sie nie.

          So viel Harmonie sah man selten. Die Oberfläche des Haifischbeckens bot ein friedliches Bild. Ein Saisonfinale als großer Wohlfühltag. Er schickte die Akteure der Bundesliga mit einem Lächeln in die Sommerpause wie Schüler in die großen Ferien. Der Klassenbeste, wie immer die Bayern, feierte den Titel und den Abschied von zwei Großen, Franck Ribéry und Arjen Robben. Der Zweite, wie fast immer die Dortmunder, tröstete sich nach einer Saison, der er Glanz und Spannung verliehen hatte, damit, „dass der Meistertitel nicht alles ist“, so Kapitän Marco Reus.

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          Der Dritte, Leipzig, ließ die Reserve ran und freute sich im Schongang aufs Pokalfinale. Der Vierte, Leverkusen, erstmals in der Spielzeit so weit oben, also genau „zum richtigen Zeitpunkt“, wie Trainer Peter Bosz fand, machte jetzt schon Party in Berlin. Sogar ein Verlierer fand Grund zu feiern, die Frankfurter, denen der Rivale aus Mainz doch noch einen Europapokalplatz beschert hatte. Und weil die Absteiger ihren Abstieg schon vorher betrauern konnten, wurde es ein fast tränenfreies Saisonfinale. Wenn, dann waren es Tränen der Rührung wie bei Ribéry und seinem Präsidenten Uli Hoeneß.

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          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

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