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0:3 in Wolfsburg : Mainzer Negativserie hält an

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Der Türöffner: Wolfsburgs Maximilian Arnold (2.v.r.) lässt sich für sein Führungstor feiern Bild: dpa

Mainz 05 kassiert die dritte Niederlage in Serie. Es passt zu der zerfahrenen Partie, dass ein Elfmeter-Pfiff mit mehrminütiger Verspätung für die Entscheidung sorgt.

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          Mit dem ersten Heimsieg im Jahr 2019 hat der VfL Wolfsburg seine Europapokal-Ambitionen untermauert. Das Team von Trainer Bruno Labbadia gewann am Samstag gegen den FSV Mainz 05 mit 3:0 (1:0) und verbesserte sich damit zumindest vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz.

          Bundesliga

          Vor lediglich 20.334 Zuschauern erzielten Maximilian Arnold (4. Minute), Wout Weghorst (69, Handelfmeter) und Robin Knoche (76.) die Treffer für die Niedersachsen. Für den VfL war es der erste Sieg gegen Mainz seit Oktober 2014. Zuletzt hatten beide Teams sechs Mal nacheinander Remis gegeneinander gespielt. Mainz kassierte nun die dritte Niederlage in Serie, die längste Negativserie für die Rheinhessen in der laufenden Saison.

          Die Wolfsburger erwischten einen perfekten Start und gingen bereits mit der ersten Torchance in Führung. Arnold zog aus 17 Metern ab und traf flach ins rechte Eck. Die Mainzer zeigten sich vom frühen Rückstand aber nicht geschockt und spielten weiter munter nach vorne. Allerdings unterliefen den Gästen in der Offensive viel zu viele einfache Fehler, so dass viele aussichtsreiche Aktionen verpufften. Lediglich Danny Latza wurde mit einem Fernschuss einmal gefährlich (28. Minute). Da auch den Hausherren viele Stockfehler unterliefen, entwickelte sich eine Partie auf niedrigem Niveau. Die Niedersachsen versäumten es, einige Konterangriffe besser auszuspielen und so noch vor der Pause das zweite Tor nachzulegen. Der Brasilianer William vergab zwei Mal in aussichtsreicher Position.

          Auch nach dem Seitenwechsel boten beide Teams weiter absolute Fußball-Magerkost. Die Mainzer agierten zwar zunächst feldüberlegen, konnten sich gegen die Wolfsburger Defensive aber nicht durchsetzen. Die beste Chance nach der Pause hatte der VfL. Einen Freistoß von Arnold konnte der Mainzer Torhüter Florian Müller aber parieren (54.).

          Es passte zu der zerfahrenen Partie, dass ein Elfmeter-Pfiff mit mehrminütiger Verspätung für die Entscheidung sorgte. Nach dem besten Angriff der Partie über Josip Brekalo und Yannick Gerhardt scheiterte Weghorst an FSV-Torwart Müller. Danach spielte der Mainzer Jean-Philippe Gbamin den Ball mit der Hand, was Schiedsrichter Benjamin Cortus zunächst aber nicht ahndete. Erst nachdem das Spiel bereits einige Zeit weitergelaufen war, überprüfte der Unparteiische die Szene am Monitor und entschied auf Strafstoß. Weghorst verwandelte sicher.

          Damit war die Begegnung gelaufen. Mainz steckte auf, so dass die Hausherren das Ergebnis noch ausbauen konnten. Abwehrchef Knoche sorgte in seinem 150. Bundesligaspiel für den VW-Klub für den Endstand. Es war zugleich das 1100. Bundesliga-Tor für Wolfsburg.

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