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2:0 bei Hoffenheim : Mainz gewinnt zerfahrenes Spiel

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Fröhliche Mainzer: Torschütze Jonathan Burkardt (l.) freut sich mit Jean-Paul Boetius Bild: dpa

Die TSG Hoffenheim und Mainz 05 bieten den Fans ein teilweise überhartes und weitgehend uninspiriertes Bundesliga-Spiel. Am Ende setzen sich die Gäste durch.

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          Die TSG 1899 Hoffenheim hat mal wieder gegen den FSV Mainz 05 schlecht ausgesehen. Die Kraichgauer unterlagen am Samstag in der Fußball-Bundesliga mit 0:2 (0:1) und ermöglichten der Mannschaft von Coach Bo Svensson damit bereits den dritten Sieg in Serie in Sinsheim. Vor nur 8427 Zuschauern – darunter Bundestrainer Hansi Flick aus dem nahen Bammental – trafen U21-Europameister Jonathan Burkhardt (21. Minute) und Neuzugang Marcus Ingvartsen nur eine Minute nach seiner Einwechslung (78.).

          Bundesliga

          Die Mainzer bauten damit ihren gelungenen Saisonstart auf neun Punkte aus vier Spielen aus und stehen weiter in der Spitzengruppe. Saisonübergreifend verloren sie nur zwei der letzten 15 Liga-Begegnungen. Hoffenheim konnte nach dem 2:2 gegen den 1. FC Union Berlin am zweiten Spieltag abermals keinen Heimsieg erzielen. Das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß enttäuschte spielerisch auf der ganzen Linie.

          Die Kraichgauer starteten ohne den von Länderspielen geschlauchten Österreicher Christoph Baumgartner, aber mit der kurz vor Transferschluss zurückgeholten Bayern-Leihgabe Chris Richards. Der 21-jährige Amerikaner war in der Innenverteidigung neben Kevin Vogt gleich mächtig gefordert. Die Mainzer ließen sich zwar bei Spielunterbrechungen gerne viel Zeit, wenn es aber nach vorne ging, dann gaben sie Gas. So hatte Richards Glück, dass Schiedsrichter Marco Fritz ein Foul von ihm an Leandro Barreiro bei einem Konter nicht ahndete (15.).

          Ein dagegen umstrittener Freistoß von der Strafraumgrenze verhalf den Gästen zur nächsten Chance: Jeremiah St. Juste zwang Torwart Oliver Baumann zu einer Parade (17.). Während die Hoffenheimer vorne kaum zueinander und auch noch schlecht in die Zweikämpfe fanden, schlugen die Rheinhessen dann richtig zu: Nach einem Fehlpass von Jacob Bruun Larsen setzte Dominik Kohr Burkardt in Szene und der 21-Jährige ließ Baumann keine Chance.

          Von der allgemeinen Verunsicherung der Hoffenheimer ließ sich auch noch Kapitän Baumann anstecken, als er einen Ball dem überraschten Karim Onisiwo an den Kopf kickte. Der Spielführer der Mainzer stand da schon nicht mehr auf dem Platz: Moussa Niakhaté musste nach einer guten halben Stunde verletzt passen.

          Mit Baumgartner und Pavel Kaderabek brachte TSG-Coach Hoeneß nach der Pause zwei dringend benötigte neue Kräfte. Zunächst stach aber weiter ein Mainzer mit knallrot gefärbten Haaren hervor: Barreiro tauchte alleine vor Baumann auf, brachte den Ball aber nicht vorbei am TSG-Keeper (50.). Schließlich entschied der von Union Berlin gekommene Ingvartsen mit dem 2:0 die Partie.

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