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0:0 gegen Bielefeld : Hoffenheim mit Hoeneß ohne Esprit

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Hoffenheims Trainer Hoeneß gerät langsam in Erklärungsnot: sein Team kann mit dem Ball nicht viel anfangen Bild: dpa

Die TSG Hoffenheim ist gegen die Minimalisten von Arminia Bielefeld mit dem 0:0 letztlich noch gut bedient. Für Trainer Hoeneß wird die Situation langsam bedrohlich.

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          Die TSG 1899 Hoffenheim und Trainer Sebastian Hoeneß kommen einfach nicht aus der Krise heraus. Die Kraichgauer erreichten am Samstag in der Fußball-Bundesliga nur ein 0:0 gegen Arminia Bielefeld und warten weiter auf den ersten Sieg 2021.

          Bundesliga

          Im leeren Sinsheimer Stadion erwies sich der Aufsteiger aus Ostwestfalen abermals als Minimalist: Mit nur zehn geschossenen Toren hat das Team von Chefcoach Uwe Neuhaus nach 16 Spieltagen nun 14 Punkte gesammelt. Fast wäre den Gästen am Ende sogar noch der Siegtreffer gelungen.

          Europa League-Teilnehmer Hoffenheim rutscht allmählich immer mehr Richtung Abstiegszone, und für Hoeneß wird die Situation immer bedrohlicher. Eine Woche nach dem 0:4 auf Schalke enttäuschte seine Mannschaft abermals. Von den letzten sechs Spielen gewann die TSG nur eines, beim 2:1 in Mönchengladbach am 19. Dezember. Wenigstens gab's die erste Partie in dieser Saison ohne Gegentor.

          Mit hörbar verstärkter Kommunikation auf dem Platz und konsequentem Pressing gingen die Hoffenheimer die Partie an. Hoeneß fehlte zwar verletzungsbedingt weiter eine ganze Mannschaft, zudem der gelbgesperrte Offensivmann Christoph Baumgartner. Dafür kehrte Nationalspieler Sebastian Rudy nach überstandener Knieblessur zurück und gehörte noch zu den Besten. Bielefeld stemmte sich den Angriffsversuchen der TSG stoisch entgegen, ohne zunächst groß den Weg nach vorne zu suchen. Nach einer schönen Kombination zwischen Andrej Kramaric und Mijat Gacinovic hätte Munas Dabbur beinahe die Führung erzielt, scheiterte aber am starken Arminia-Keeper Stefan Ortega.

          Kramaric versuchte aus ständig wechselnden Positionen die Offensive anzukurbeln, doch das geriet für die Gastgeber zum Geduldsspiel: diszipliniert und zweikampfstark verteidigte die Arminia ihren Strafraum. So blieben die einfallslosen Hoffenheimer immer wieder mit dem letzten Zuspiel hängen. Ohne Abwehrchef Kevin Vogt, der mit einer Handverletzung in der Kabine blieb, gingen die Hoffenheimer die zweite Halbzeit an. Diadie Samassekou feuerte einen Warnschuss am Tor vorbei ab, sein Team tat sich aber weiterhin extrem schwer.

          Im weitgehend trostlosen zweiten Durchgang offenbarten die Gastgeber immer mehr ihre Einfallslosigkeit. Die Arminia durfte in der 77. Minute noch auf einen Elfmeter hoffen, doch Schiedsrichter Marco Fritz gab ihn nach Rücksprache mit dem Videoassistenten nicht. Der eingewechselte Sven Schipplock war nach einem Zweikampf mit Stefan Posch zu Fall gekommen. Ritsu Doan vergab kurz vor Schluss noch zwei dicke Chancen für die Bielefelder, so gesehen war Hoffenheim mit dem Remis noch gut bedient.

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