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1:1 gegen Wolfsburg : Hertha nutzt die Chancen nicht

  • -Aktualisiert am

Der neue Mann im Mittelpunkt: Arsenal-Leihgabe Mattéo Guendouzi mit wehenden Haaren wurde eingewechselt Bild: dpa

Hertha BSC kann im Olympiastadion einfach nicht gewinnen. Nach zwei Niederlagen gibt es gegen Wolfsburg beim Debüt des Franzosen Mattéo Guendouzi immerhin einen Punkt.

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          Auf dem Weg zum Spielfeld merkte Matteo Guendouzi, dass er etwas nicht ganz Unwesentliches vergessen hatte: sein Trikot. Schnell rannte der neuste Zugang von Hertha BSC die Tribüne hoch, schnappte sich den Fetzen Stoff und enterte den Platz. Guendouzi wurde von Trainer Bruno Labbadia nach gut einer Stunde gebracht, zu diesem Zeitpunkt waren die Berliner gegen den VfL Wolfsburg drauf und dran, die Begegnung zu ihren Gunsten zu entscheiden. Der französische Mittelfeldspieler, den Hertha vom FC Arsenal ausgeliehen hat, verstärkte den Druck noch mal, initiierte viele gute Aktionen aber am Ende konnte auch er nicht verhindern, dass es aus Berliner Sicht nur zu einem enttäuschenden 1:1 reichte.

          Bundesliga

          Enttäuschend, weil Hertha vor allem in der zweiten Halbzeit hoch überlegen war und reihenweise beste Torchancen vergab. „Wir haben viel Druck aushalten müssen, aber das ist auch eine Qualität der Mannschaft, dass sie Druck aushalten kann“, sagte Wolfsburgs Sportdirektor Jörg Schmadtke. Der VfL blieb damit auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen, Hertha wartet dagegen seit dem ersten Spieltag auf einen Sieg.

          Nach vier Niederlagen infolge war Hertha im leeren Olympiastadion von Beginn an um Besserung bemüht. Gleich mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Berliner in Führung. Matheus Cunha rutsche beim Schussversuch an der Strafraumgrenze aus, traf den Ball nicht richtig, der aber flog trotzdem präzise ins lange Eck (6.).

          Wolfsburg zeigte sich wenig beeindruckt und kam durch einen krachenden Schuss von Ridle Baku aus sechzehn Meter zum Ausgleich (20.). Bis dahin war die Begegnung noch ausgeglichen, in der Folge wurde Hertha aber mit jeder Minute bestimmender. Einen Elfmeter für die Gastgeber revidierte Schiedsrichter Petersen nach Rücksprache mit dem Videoassistenten (35.).

          Nach dem Seitenwechsel drängte Hertha vehement auf die Führung. Dodi Lukebakio scheiterte als Erster in aussichtsreicher Position (53.). Es folgten Jhon Cordoba mit einer Doppelchance (73,81.) und kurz vor dem Ende Dedryck Boyata, der seinen Kopfball aus kurzer Distanz nicht plazieren konnte.  

          „Wir haben die Tore nicht gemacht. Wir hätten es verdient, mit drei Punkten nach Hause zu gehen“, sagte Niklas Stark. Trotz der gefühlt verlorenen zwei Punkte versuchte Herthas Nationalspieler das Positive hervorzuheben: „Die letzten zwei Spiele haben schon gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können. Wir sind eine neue Mannschaft und müssen uns noch finden. Das ist in den letzten Spielen immer besser gelungen“, sagte Stark. 

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