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0:0 gegen Freiburg : HSV erkämpft sich einen Punkt

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Kämpfen bis zum Umfallen, aber ohne Treffer: Freiburg und Hamburg spielen 0:= Bild: dpa

Das Kellerduell der Bundesliga bleibt ohne Sieger. Freiburg und der HSV kämpfen bis zum Umfallen. Doch den Breisgauern gelingt trotz eines umstrittenen Elfmeters kein Treffer.

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          Der Hamburger SV um den starken Schlussmann Jaroslav Drobny hat Christian Streich ein optimales Jubiläum beim SC Freiburg verdorben. Im 100. Bundesligaspiel auf der Trainerbank der Breisgauer musste sich Streich am Samstag vor 24.000 Zuschauern mit einem torlosen Remis begnügen und wartet mit seiner Mannschaft schon seit vier Partien auf einen Sieg.

          Keeper Drobny rettete dem HSV mit einem gehaltenen Foulelfmeter in der 2. Minute gegen Vladimir Darida zumindest den fünften Auswärtspunkt dieser Saison. Die Norddeutschen, die in Freiburg nur eine ihrer vergangenen acht Partien verloren haben, warten dennoch seit 20 Monaten auf zwei Dreier in Serie.

          Das Nord-Süd-Duell begann mit einem Knalleffekt. Hamburgs Ronny Marcos foulte schon kurz nach dem Anpfiff Felix Klaus klar im Sechzehner - nach Rücksprache mit seinem Assistenten entschied Schiedsrichter Wolfgang Stark auf Elfmeter. Drobny parierte den schwach plazierten Schuss von Darida aber sicher. Es war bereits der sechste Elfmeter für den SC in dieser Saison.

          So sieht Abstiegskampf aus: Der HSV und Freiburg schenken sich keinen Zentimeter. Bilderstrecke
          So sieht Abstiegskampf aus: Der HSV und Freiburg schenken sich keinen Zentimeter. :

          Freiburg und Hamburg boten sich einen intensiven Schlagabtausch, viele Fehler im Spielaufbau auf beiden Seiten trübten jedoch das Bild. Zündende Ideen in der Offensive waren Mangelware. Einsatz, Laufbereitschaft und Leidenschaft waren Trumpf.

          Während Streich seine Startelf auf drei Positionen änderte, nahm HSV-Trainer Josef Zinnbauer nur einen Wechsel vor. Für Petr Jiracek kehrte Valon Behrami nach muskulären Probleme ins defensive Mittelfeld zurück und prüfte nach 21 Minuten SC-Keeper Roman Bürki mit einem Fernschuss.

          Im grauen Rollkragenpullover trieb Zinnbauer seine Spieler von der Seitenlinie aus ebenso lautstark an wie sein Trainer-Kontrahent Streich. Alles Rufen half aber nichts. Der HSV agierte entschlossen in der Defensive, fand im Aufbau jedoch keine schlüssigen Lösungen. Immer wieder war Torwart Drobny als Spieleröffner gefragt.

          Angetrieben von Jonathan Schmid in seinem 100. Bundesligaspiel gehörte den Breisgauern die Anfangsphase der zweiten Hälfte. Erst wehrte Drobny (50.) nach einer Flanke von Sascha Riether einen gefährlichen Kopfball des gebürtigen Straßburgers aus kurzer Distanz ab, dann verzog der Offensivspieler (51.) selbst.

          Die Freiburger machten weiter Dampf; einen Lattentreffer hatte aber der HSV zu verzeichnen, nachdem Marc-Oliver Kempf einen Schuss von Nicolai Müller unfreiwillig abgelenkt hatte.

          Streichs Männer bemühten sich, doch richtige Gefahr konnten sie in der Folge vor Drobny nicht erzeugen. Auf der Gegenseite verfehlte der wenige Minuten zuvor eingewechselte Mohamed Gouaida (74.) nach einer Flanke von Marcos knapp Bürkis Tor. Insgesamt fehlte beiden Teams deutlich die Qualität im Vorwärtsgang für einen Dreier. Sowohl der SC als auch der HSV bleiben in der Tabelle damit hinten drin stecken.

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