https://www.faz.net/-gtm-a0wpg
 

Demut statt Attitüde : Ein Herz für Schalke

  • -Aktualisiert am

Halten zusammen: Uli Hoeneß (l) verteidigt Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies. Bild: dpa

Noch steht der Klub für Bodenständigkeit. Doch das Wirken von Tönnies hat schon abgefärbt. Will Schalke glaubwürdig bleiben, braucht es eine Kultur, die nicht von dem Milliardär geprägt ist. Die Mitglieder haben es in der Hand.

          2 Min.

          Nach den Corona-Ausbrüchen in seinen Fleischfabriken und den vielen Berichten über unwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen seiner Mitarbeiter hat Clemens Tönnies derzeit nicht viele Unterstützer.

          Umso mehr wird ihn der unerwartete Beistand von Uli Hoeneß bestärken: „Teilweise erinnert es mich an meine Zeit mit der Steuersache“, sagte der langjährige Manager von Bayern München zur kritischen Berichterstattung über den Fleischfabrikanten, der derzeit auf ganz unterschiedlichen Bühnen in der immer gleichen Rolle präsentiert wird: als Oberschurke. „Wenn man einmal in so einer Maschinerie drin ist, versucht jeder, den anderen mit seiner Kritik zu überbieten“, behauptete Hoeneß im „Bayerischen Rundfunk“ vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen als Steuerhinterzieher.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Polizeistreife am Strand von Sardinien im Mai

          Sardinien braucht Touristen : Bloß keine Amerikaner

          Sardinien ist auf den Tourismus angewiesen, doch aus Angst vor Corona bleiben viele Besucher weg. Die Branche wünscht sich eine überschaubare, zahlungskräftige Kundschaft. Aber offenbar nicht aus jedem Land.
          Eine Razzia in einer Shisha-Bar in Bochum

          Aussteigerprogramm : Raus aus dem Clan

          Nordrhein-Westfalen will den Ausstieg aus kriminellen Großfamilien erleichtern. Das Programm läuft gut an, doch die Erfahrungen lehren auch: Wer den Ausstieg wagt, wird meist brutal zurück gezwungen.