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2:1 im Nachholspiel gegen Mainz : Augsburg schafft Distanz zur Abstiegszone

  • Aktualisiert am

Die Faust geballt: Jeffrey Gouweleeuw und seine Augsburger Mitspieler jubeln. Bild: dpa

Drei Punkte für das Ziel Klassenverbleib: Gegen den 1. FSV Mainz 05 gelingt dem FC Augsburg ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen den Abstieg. Eine Elfmeter-Entscheidung sorgt für Diskussionen.

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          Der FC Augsburg hat gegen den FSV Mainz 05 einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib erreicht. Im unterhaltsamen Nachholspiel des 26. Spieltags gewann die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl etwas glücklich mit 2:1 (1:0). Mit ihrem zweiten Sieg in der Fußball-Bundesliga nacheinander vergrößerten die Augsburger den Vorsprung auf Relegationsplatz 16 auf satte sechs Punkte.

          Bundesliga

          Die Mainzer verpassten es, sich an die internationalen Plätze heranzupirschen. In der hektischen Schlussphase scheiterte unter anderem Anton Stach (79.) völlig frei mit einem Kopfball an FCA-Keeper Rafal Gikiewicz, der den Sieg der Gastgeber sicherte.

          „Wir müssen der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, sie haben dagegengehalten“, sagte Augsburgs Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter nach dem Schlusspfiff bei Sky: „Das war das intensive Spiel, das wir erwartet haben. Auch die Fans haben sehr geholfen, am Ende steht ein glücklicher Sieg.“

          Mit einem schmeichelhaften Foulelfmeter brachte Jeffrey Gouweleeuw die Augsburger in der elften Minute in Führung. Torwart Robin Zentner war vor 18.122 Zuschauern ein Rückpass zu weit vom Fuß gesprungen. Unbeholfen stieß er dann im Strafraum mit dem bereits strauchelnden Florian Niederlechner zusammen. Ein vermeintliches Tor von André Hahn (32.), dem einzigen Neuen in Augsburgs Startelf, wurde wegen Handspiels nicht gegeben. Den Ausgleich von Silvan Widmer (54.) in der zweiten Halbzeit konterte Ruben Vargas (56.) nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung.

          „Einen klaren Treffer sehe ich hier nicht“, sagte Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck zur Elfmeter-Szene. „Die Bilder geben nicht her, was ich gemacht habe.“ Jöllenbeck sagte zu der folgenschweren Entscheidung weiter: „Es war falsch, es tut mir wirklich leid.“

          Augsburger Erfolgsstart

          Die Augsburger waren energisch in die Partie gestartet. Und diese Phase brachte gleich die Führung. Nach einem Fauxpas von Zentner entschied Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck auf Elfmeter. Kapitän Gouweleeuw versenkte cool.

          Die Mainzer hielten in dem offenen Spiel dagegen. Der gefährliche Jonathan Burkardt (26.) entwischte Reece Oxford, traf aber nur das Außennetz. Hahn machte es auf der Gegenseite nur vermeintlich besser. Nach einer Ecke plumpste ihm der Ball von Karim Onisiwos Hinterkopf aber an die Hand – der Video-Referee nahm den Treffer wieder zurück.

          Die Mainzer erhöhten nun das Tempo. Einen Pass in die Schnittstelle der Abwehr von Jean-Paul Boetius verwertete Widmer. Vargas schlug fast im direkten Gegenzug zurück, als er eine Kopfballverlängerung von Hahn ins Tor schoss. In der 64. Minute hätte der Schweizer gegen unbeirrt anlaufende Gäste fast noch erhöhen können. In den letzten Minuten wehrten sich die Augsburger erfolgreich gegen die Mainzer Schlussoffensive.

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